PR-Entscheider noch nicht bereit für Social Media

Immer mehr Unternehmen setzen in der Unternehmenskommunikation auf Social Media. Die Zahl derer, die Social Media für das eigene Unternehmen nutzen, stieg innerhalb eines Jahres um 20 Prozent auf 71,3 Prozent, wie eine Studie unter Mitarbeit der Universität Leipzig belegt. Viele Unternehmen haben demnach die Zeichen der Zeit richtig gedeutet. Aber reicht die Nutzung alleine um fit für das Web 2.0 zu sein?

Ein weiteres Ergebnis der Studie zeigt, dass die Social Media Aktivitäten nur selten von qualifizierten Fachkräften gesteuert werden. Lediglich ein Drittel der befragten Unternehmen gab an, spezielle Richtlinien, Ressourcen und Software für ihr Social Media Marketing zu nutzen. Social Media Monitoring und die Beobachtung der eigenen Erfolgskennzahlen für die Social Media Ausgaben werden somit nur unzureichend betreut.

Dies zeigt, dass trotz der wachsenden Aufmerksamkeit von PR-Verantwortlichen für dezentrale Werbestrategien, Social Media immer noch weitgehend stiefmütterlich behandelt wird. Dies kann für den Unternehmenserfolg und das firmeneigene Brand-Management fatale Auswirkungen haben. Denn Social Media ist längst im Mainstream der Nutzer angekommen. Laut einer Bitkom Studie verfügten 96 Prozent der befragten Internetnutzer unter 30 Jahren über ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Tendenz steigend.

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Online Brand Management – die eigene Marke gekonnt in Szene setzen

Im Jahr 2010 ergab die 2010 Pew Internet & American Life, dass 58 Prozent aller Konsumenten die über einen Internetzugang verfügen sich vorab über Firmen oder Produkte online informieren. Immer mehr Unternehmen reagieren auf diesen Strukturwandel. Online Brand Management kann trotz der kurzen Geschichte auf zahlreiche Einschnitte hinsichtlich der Methoden und genutzten Medien zurückblicken. Das Internet verändert sich ständig. Strategien die sich vor 5 Jahren bewährt haben sind daher heute unter Umständen bereits veraltet. Wer die Einführung neuer Plattformen, Programme oder Netzwerke verpasst, verliert schnell die Oberhand über das digitale Markenmanagement.

Vor dem rasanten Wachstum von Sozialen Netzwerken wie Facebook bestand der harte Kern der gängigen digitalen Markenstrategien in weiten Teilen aus Suchmaschinenoptimierung. Auch heute noch ist SEO (Search Engine Optimization) ein wichtiges Thema für Unternehmen, die sich bei Google die ersten Plätze sichern möchten. Mit Hilfe der richtigen Keywords, gut strukturierter Inhalte und eines klaren HTML-Code können auch mit einfachen Mitteln gute Ergebnisse erzielt werden.

Online Brand Management hat sich durch die steigende Verbreitung sozialer Netzwerke gewandelt. Egal ob Print-, Fernseh- oder Radiowerbung – es wird stets auf Angebote passend zum Produkt in Social Networks verwiesen. Ziel sollte es daher sein, Suchmaschinenoptimierung mit Social Media Marketing Maßnahmen zu verknüpfen. Tue Gutes und rede darüber ist hier die Devise.

Die eigene Firmenseite auf Facebook kann kombiniert mit anderen Kommunikationskanälen wie Twitter und Youtube zu einer deutlich größeren Reichweite für die eigenen Marketingmaßnahmen führen. Warum nur eine Homepage haben, wenn man auch zusätzlich einen Blog betreiben kann? Die neuesten Nachrichten können über Twitter verbreitet, die Blogeinträge retweetet werden. Bei Nutzung unterschiedlicher Plattformen kann ein Social-Media-Distribution System Zeit und Geld sparen. Monitoring Software sichert ständiges Feedback zur Wirkung der firmeneigenen online-Aktivitäten. Automatisierte softwaregestützte Abläufe sind daher eine zuverlässige Ergänzung.

Doch Social Networking bedarf langfristiger Pflege und einer guten Strategie. Denn schlechte Presse kann sich in Sozialen Netzwerken ungleich schneller verbreiten. Um sogenannte „Shit Storms“ zu verhindern empfiehlt es sich frühzeitig und offen auf Kritik zu reagieren. Doch nicht nur negative Meinungen, sondern insbesondere positive Rückmeldungen sollten nicht unkommentiert bleiben. Manchmal sagt ein schlichtes Danke mehr als tausend Worte und zufriedene Kunden kommen wieder. Eine regelmäßige Pflege der Plattformen ist daher unabdingbar. So haben Sie stets im Auge, was die Internetgemeinde zu Ihrem Unternehmen zu sagen hat.

Online Brand Management welches gute Suchmaschinenoptimierung mit aktiver Unternehmensdarstellung in sozialen Netzwerken kombiniert kann Markenbewusstsein schaffen – und das auch ohne große Geldbeträge in die Hände nehmen zu müssen. Eine regelmäßige Überprüfung der eigenen Maßnahmen auf ihre Aktualität und ihren Erfolg gehört dabei selbstverständlich dazu.

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QR Codes richtig nutzen

Online-Marketing Experten richten sich mehr und mehr auf mobile Konzepte ein. Denn mobiles Internet und Smartphones sind weiter auf dem Vormarsch. Mit QR Codes können die Möglichkeiten mobiler Endgeräte optimal fürs Marketing genutzt werden. QR steht dabei für Quick Response und der Name ist Programm, denn durch schnelles Abfotografieren können Nutzer zusätzliche Informationen mithilfe ihres Smartphones auslesen. Unternehmen können QR Codes dabei für unterschiedlichste Zwecke einsetzen:

  • Zusatzinformationen auf der eigenen Webpage
  • Mobiles Online-Shopping
  • Aktionscoupons
  • Videobotschaften
  • Social Media Marketing

Aktuelle Studien zeigen, dass bereit ein Drittel der Smartphone Nutzer QR Codes aktiv nutzt. Dabei ist der der durchschnittliche Nutzer zwischen 35-54 Jahre alt, überdurchschnittlich gebildet und verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen. Da Smartphones und auch die Nutzung von QR Codes sich immer größerer Beliebtheit erfreut, dürften schon bald deutlich breitere Bevölkerungsschichten vom QR Fieber gepackt werden. Unternehmen die QR Codes für Werbung nutzen sollten jedoch nicht überstürzt handeln und einige professionelle Ratschläge berücksichtigen:

  • Nicht alle Nutzer haben bereits eine entsprechende Software zum Auslesen auf ihren Smartphone installiert. Ein Link zu einer entsprechenden Downloadseite ist daher hilfreich.
  • Trivial, aber wichtig: Achten Sie unbedingt darauf, dass die entsprechende Seite auch für Smartphones optimiert wurde.
  • Achten Sie darauf, dass Kunden Ihren Code auch auslesen können (Internetverbindung, Größe und Position des Codes).
  • Monitoring! Versehen Sie Ihren QR Code mit einer eindeutigen URL-Adresse, um die Anzahl der Scans messen zu können.

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Wie man einen Shitstorm verhindert

Immer mehr Unternehmen setzen auf Social Media und virales Marketing. Doch nur wenigen PR-Abteilungen ist die zentrale Bedeutung des Monitoring bei der Nutzung dezentraler Kommunikation bewusst. Einigen wird leider erst durch negative Reaktionen der Netzgemeinde schmerzhaft bewusst, dass Kommunikation in Neuen Medien nicht nur in eine Richtung verläuft.

Als „Shitstorm“ wird die rasante Zunahme negativer Kommentare und Meldungen zu einem bestimmten Thema innerhalb kürzester Zeit bezeichnet. Oftmals entstehen diese als Reaktionen auf ein negativ wahrgenommenes Ereignis und richten sich gegen den vermeindlichen Verursacher. Manchmal kann jedoch eine derartige Eigendynamik auch quasi aus dem Nichts heraus durch einzelne Nutzer ausgelöst werden.

Shitstorms bezeichnen eine Entwicklung in welcher sich negative Nutzerreaktionen von Mails über Blogeinträge, Posts in Sozialen Netzwerken, und Tweets bis hin zu Berichten in Printmedien entwickeln können. Sie haben das Potential dem Image eines Unternehmens empfindlichen Schaden zuzufügen. Eines der jüngsten Beispiele für eine derartige Entwicklung zeigt das Beispiel der Design-Kampagne von Pril an deren Ende der Spiegel urteilte: „Pril-Wettbewerb endet im PR-Debakel“. Weitere Beispiele für negatives Campaigning sind zahlreiche Aktionen von Umweltschützern gegen ausgewählte Unternehmen.

Um zu verhindern, dass die eigene Social Media Infrastruktur von Nutzern gekapert und gegen die eigenen Interessen eingesetzt wird sollten einige Punkte beachtet werden:

  • Social Media Kommunikation ist ein beidseitiger Prozess,
  • Strategien für den Umgang mit negativer Presse gehören in den Planungsprozess,
  • Zuverlässige Frühwarnsysteme für negatives Feedback sind notwendig,
  • Schnelle Reaktionen helfen negative Presse frühzeitig einzudämmen.

Leider ist es oftmals bereits zu spät, wenn Unternehmen sich zur Umsetzung professioneller Konzepte für Web Monitoring entscheiden. Dabei gibt es bereits gute Software-Lösungen, die Unternehmen bei dieser Herausforderung unter die Arme greifen. Professionelle Monitoring-Software kann interne Strukturen der Öffentlichkeitsarbeit an die Erfordernisse neuer Medien anpassen – bevor es zu spät ist.

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Social Media im Handelsmarketing noch nicht so erfolgreich wie erhofft

Laut der Studie „Online Dialogmarketing im Retail“ herrscht beim Einsatz von Social Media im Handel bisher noch eine gewisse Kluft zwischen Hoffnung und Realität.

Online-Marketing gewinnt für Handelsunternehmen immer mehr an Bedeutung. Das gilt besonders für Dialogmarketingmaßnahmen wie E-Mail-Marketing und Social Media. Auch wenn sich vor allem bei Social Media noch nicht alle Erwartungen erfüllt haben.

Und so mixen die Befragten ihre Marketing-Methoden:

  1. Suchmaschinenoptimierung (SEO): 73,2%
  2. Suchmaschinenwerbung (SEM): 72,4%
  3. E-Mail-Marketing 71,2%
  4. Facebook: 47,2%
  5. Mobile Marketing: 13,5%

Für rund die Hälfte der befragten Retail-Unternehmen wird Mobile Marketing übrigens auch künftig keinen Platz im Marketing-Mix finden.
Dagegen punktet E-Mail-Marketing: Drei Viertel gehen von steigenden Versandvolumen im Online-Dialog aus, 42 Prozent prognostizieren steigende Öffnungsraten und 48,7 Prozent steigende Klickraten. Noch positiver sehen 51,4 Prozent die Entwicklung der Conversion-Raten.

84,6 Prozent sehen die Bedeutung von Social Media in den nächsten zwei Jahren steigen oder stark steigen. Doch Social Media steckt noch in den Anfängen. Viele Unternehmen haben bereits erste Erfahrungen gemacht – ein zielgerichteter Einsatz ist jedoch nur bei wenigen etabliert.

Eine Reihe von konkreten Hemmnissen könnte die Ursache dafür sein.
Ganze 59 Prozent der befragten Händler nennen mangelnde Ressourcen. Sie haben kein entsprechendes Personal oder keine freien Kapazitäten.
Dieser Mangel an eigenen Möglichkeiten und der hohe Beratungsbedarf, den viele Unternehmen noch haben, ist eine klare Ansage an Social Media Dienstleister.

Wichtigstes Ziel von Social Media Maßnahmen ist die Erhöhung der Kundenbindung. Die Steigerung des Bekanntheitsgrads und die Interaktion mit den Kunden folgen auf den Plätzen zwei und drei. Umsatzziele, Service und Marktforschung bilden das Schlusslicht.

Insgesamt sind die Unternehmen mit den bisher erreichten Social Media Ergebnissen nicht zufrieden – dabei sind die damit verbundenen Wünsche und Ziele groß.

Für die Studie „Online Dialogmarketing im Retail“ befragten E-commerce Center Handel (ECC) und E-CRM-Berater Artegic AG insgesamt 227 Handelsunternehmen aus dem B-to-B- und B-to-C-Bereich zum Einsatz von Online-Marketinginstrumenten.

FUSE unterstützt Sie bei der Einrichtung von Social Media Maßnahmen für Ihr Unternehmen. Im Fokus steht dabei der Aspekt der Zeitersparnis und der effektiven Nutzung vorhandener Ressourcen.
Wir nutzen dafür z.B. ein Tool, mit dem Sie mehrere Kanäle (Blog, Facebook etc.) gleichzeitig mit Inhalten beliefern.

Zum kostenlosen Download des 1. Teils der Studie, der 2. Teil erscheint in Kürze www.artegic.de/retailstudie

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