Google Tools als Teil der Unternehmenskultur

Google ist gemeinhin als Marktführer im Bereich Suchmaschinen bekannt. Neben seinem Kernprodukt bietet Google jedoch auch eine Vielzahl weiterer Tools an. Eine Studie belegt nun, wie sehr die Google-Tools Eingang in deutsche Unternehmen gefunden haben. Googles Produkte AdWords, AdSense, Apps, Chrome, Analytics, Alerts, Earth, Merchants, Maps und Translate sind Teil der täglichen Arbeitsabläufe geworden und unterstützen Unternehmen auf unterschiedlichste Weise.

Der durchschnittliche Business-Kunde nutzt vier Google-Anwendungen. Ein Viertel der User nutzt Google Dienste noch intensiver und greift im Schnitt auf sechs Anwendungen zurück. Dabei sind die meisten Unternehmen, die Google intensiv nutzen, keineswegs Großkonzerne. Stattdessen sind es gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die besonders oft und viel auf Google angewiesen sind.

Laut Studienteilnehmer spart ein Unternehmen pro Mitarbeiter und Tag statistisch betrachtet ganze 6,84 Euro, da die Online-Recherche durch Google beschleunigt wird. Zusätzliche Einsparungen entstehen durche die Verbesserung unterehmensinterner Informtions- und Kommunikationsströme durch den Einsatz von webbasierten Büroanwendungen wie Google-Apps.

Unternehmer gaben im Rahmen der Studie an, dass die Tools dazu beitragen, Kundenkontakte zu intensivieren (25%) und dabei zu einer Umsatzsteigerung von durchschnittlich 23 Prozent beitragen. Google-Marketing ist in diesen Unternehmen bereits für 36 Prozent der Kundenkontakte verantwortlich und die Tools tragen zu rund 35 Prozent des Online-Umsatzes des Unternehmens bei.

Mit Google zu neuen Ufern, oder etwa den bestehenden Markt verteidigen? Google bietet Unternehmen Tools, die beiden Strategien unterstützen. 72 Prozent der befragten Unternehmer gaben an, Google für Maßnahmen auf bestehenden Märkten zu nutzen, während 28 Prozent die Tools weitgehend zur Erschließung neuer Märkte einsetzen.

Die Studie nennt auch aktuelle Zahlen für die Erträge der Online-Maßnahmen. Für jeden Euro, der in Google-Marketing Tools investier wird, steigt der Online-Umsatz um rund 7,65 Euro, der Gesamtumsatz sogar um 11,94 Euro. Dies bestätigt erneut den „ROPO-Effekt“ (Research Online – Purchase Offline), wonach immer mehr Konsumaktivitäten online beginnen. Offline-Käufe werden immer mehr durch Vorabrecherche mittels digitaler Medien beeinflusst.

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Ford setzt auf iPad-App für den Handel

Für Schlagzeilen in Sachen App Entwicklung sorgt derzeit der Autobauer Ford und beweist damit, dass die neue Technologie ein wichtiger Bestandteil für Marketing und Vertrieb geworden ist. Als erster Fahrzeughersteller nutzt das Kölner Unternehmen nach eigenen Angaben das iPad2 von Apple für den Verkauf und stattete damit jetzt 1.100 Mitarbeiter aus dem Handel aus. Wie Ford am 04. August 2011 mitteilte, kommt das Gerät in Kombination mit der „Ford Schauraum App“ bei der Verkaufsberatung am Fahrzeug zum Einsatz. So werden Ausstattung und Technik veranschaulicht, und was aus Platzgründen nicht vor Ort gezeigt werden kann, ist virtuell schnell konfiguriert. Bildergalerien und Videos ergänzen den optischen Eindruck.

Die App, die eigens für Ford entwickelt wurde, wird in Sachen Technologien, Ausstattungsmerkmale und Modelle stets auf dem neuesten Stand sein, so das Unternehmen. Für die Programmierung wurden unter anderem CAD-Daten aus der Entwicklung herangezogen. Abgedeckt werden die fünf Kernthemen Sicherheit, Fahrdynamik, verbrauchsoptimierte Antriebe, Innenraum und Qualität.

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