Internet als wichtigstes Medium

Das Internet ist für Dreiviertel aller Deutschen zum neuen Hauptinformationsmedium geworden. Frauen bevorzugen dabei im Vergleich zu Männern weniger stark digitale Medien gegenüber analogen Angeboten. Ein Viertel der Frauen könnte sich vorstellen ohne Internetzugang auszukommen, im Vergleich zu lediglich einem Fünftel bei den Männern.

Bei den Senioren besteht jedoch nach wie vor großes Potential. Erst 25% der über 65-Jährigen möchte nicht mehr auf das Internet verzichten, im Vergleich zu 90% bei den unter 30-Jährigen.

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QR Codes richtig nutzen

Online-Marketing Experten richten sich mehr und mehr auf mobile Konzepte ein. Denn mobiles Internet und Smartphones sind weiter auf dem Vormarsch. Mit QR Codes können die Möglichkeiten mobiler Endgeräte optimal fürs Marketing genutzt werden. QR steht dabei für Quick Response und der Name ist Programm, denn durch schnelles Abfotografieren können Nutzer zusätzliche Informationen mithilfe ihres Smartphones auslesen. Unternehmen können QR Codes dabei für unterschiedlichste Zwecke einsetzen:

  • Zusatzinformationen auf der eigenen Webpage
  • Mobiles Online-Shopping
  • Aktionscoupons
  • Videobotschaften
  • Social Media Marketing

Aktuelle Studien zeigen, dass bereit ein Drittel der Smartphone Nutzer QR Codes aktiv nutzt. Dabei ist der der durchschnittliche Nutzer zwischen 35-54 Jahre alt, überdurchschnittlich gebildet und verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen. Da Smartphones und auch die Nutzung von QR Codes sich immer größerer Beliebtheit erfreut, dürften schon bald deutlich breitere Bevölkerungsschichten vom QR Fieber gepackt werden. Unternehmen die QR Codes für Werbung nutzen sollten jedoch nicht überstürzt handeln und einige professionelle Ratschläge berücksichtigen:

  • Nicht alle Nutzer haben bereits eine entsprechende Software zum Auslesen auf ihren Smartphone installiert. Ein Link zu einer entsprechenden Downloadseite ist daher hilfreich.
  • Trivial, aber wichtig: Achten Sie unbedingt darauf, dass die entsprechende Seite auch für Smartphones optimiert wurde.
  • Achten Sie darauf, dass Kunden Ihren Code auch auslesen können (Internetverbindung, Größe und Position des Codes).
  • Monitoring! Versehen Sie Ihren QR Code mit einer eindeutigen URL-Adresse, um die Anzahl der Scans messen zu können.

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Großes Potential bei Mobile-Marketing

Eine Studie im Auftrag von Google und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) bestätigt, dass das Potential von Mobile-Marketing in Deutschland noch weitgehend ungenutzt bleibt. Denn obwohl mittlerweile rund 12 Millionen Deutsche Smartphones privat nutzen, wird Mobile-Marketing bei Unternehmen bisher noch weitestgehend vernachlässigt.

Dabei werden Smartphones von ihren Besitzern zumeist äußerst intensiv genutzt. Rund 43% surfen täglich über ihr Smartphone im Netz. Die Statistik zeigt: Durch einfache Bedienung und Verfügbarkeit werden selbst Internetmuffel zum regelmäßigen Surfen verführt. Smartphones sind zum ständigen Begleiter geworden. Zwei Drittel der befragten Smartphone-Besitzer gaben an, das Haus niemals ohne ihr Smartphone zu verlassen.

Bereits jeder vierte nutzt sein Smartphone für Online-Preisabfragen beim Einkaufen. Funktionen wie Barcode-Scanner-Apps vereinfachen die Suche und bieten einen Zeitvorteil gegenüber der Recherche am heimischen PC.
Click-to-Call Anzeigen bieten die Möglichkeit, die Marketing-Chancen mobiler Endgeräte maximal auszunutzen. Eine Optimierung von Internetpräsenzen auf mobile Endgeräte kann sich auszahlen. Beispiele zeigen, dass jeder hier investierte Euro sich bis zu zehnfach rentieren kann.

Dies gilt sowohl für eine Überarbeitung bestehender Internetangebote für mobiles Internet als auch für neue Features. Im Fokus der der Bemühungen sollte dabei stets die Nutzerfreundlichkeit sein.
Diesen Trend erkennen auch die Unternehmen. Mobiles Internet ist der Markt der Zukunft, räumen rund 58% der befragten Unternehmer ein. Zugleich fühlt sich die Mehrheit (56%) schlecht auf diese neue Herausforderung vorbereitet. Insbesondere mangelnde personelle Ressourcen (46%) und Nachholbedarf in technischen Fragestellungen werden hier mit Sorge betrachtet. Immer mehr Unternehmen greifen daher auf professionelle Hilfe von Fachleuten zurück.

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Verdoppelung des Mobilfunk -Datenvolumen

Zwar sind laut Jahresbericht 2010 der Bundesnetzagentur die Umsatzerlöse auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt 2010 um 2,2 Prozent auf 59,1 Milliarden Euro gefallen.
Auch die Zahl der Mitarbeiter sank um vier % auf 176.400. (Davon 123.200 Beschäftigte bei der Deutschen Telekom.)

Und auch die Zahl der Nutzer im Mobilfunkbereich hat sich erstmals nur schwach erhöht.
Deutlich stärker stieg jedoch das Datenvolumen.

Die Zahlen im Einzelnen:

  • Insgesamt bestanden 108,85 Millionen Vertragsverhältnisse, im Vorjahr waren es etwas weniger: 08,26 Millionen.
  • Rund 55 % der Teilnehmer nutzten Ende 2010 eine PrePaid-Karte. Das im Inland abgehende Gesprächsvolumen stieg von 93,6 Milliarden Minuten auf 101 Milliarden Minuten, angekommen sind 79 Milliarden Minuten.
  • Das SMS-Volumen erhöhte sich von 34 Milliarden auf 41,3 Milliarden Kurznachrichten.
  • Die Zahl der aktiven Nutzer von 3G-Breitbanddiensten steigerte sich von 19 Millionen auf 21,2 Millionen.
  • 4,3 Millionen dieser Verträge wurden ausschließlich zur Datenübertragung verwendet.
  • 10 Millionen Datennutzer surften 2010 ohne UMTS durchs mobile Web. Das Datenvolumen im Mobilfunk stieg deutlich stärker als die Nutzerzahl.
  • Nach 33,29 Millionen GB im Vorjahr waren es 2010 bereits 65 Millionen GB. Das entspricht beinahe einer Verdoppelung.
  • Bezogen auf die Bevölkerung beträgt die Abdeckung mit UMTS je nach Netzbetreiber zwischen 65 und 82 %, bezogen auf die geografische Lage sind es jedoch nur 20 bis 49 %.

Wie wichtig ist die Zahl der Facebook-Fans? Und: Was macht Facebook-Fanpages erfolgreich?

Die meisten Großunternehmen und auch viele kleine und mittlere Firmen haben inzwischen eine eigene Fanpage auf Facebook. Die aktuelle Studie von Millward Brown und der World Federation of Advertisers (WFA) fragt danach, wie wichtig die Zahl der Fans für den Erfolg einer Fanpage ist – und welche anderen Kriterien es noch gibt.

Klar ist laut Vorgängerstudie: Je mehr treue Kunden eine Marke oder ein Unternehmen hat, desto mehr Fans auf Facebook. Doch ist die Anzahl der Fans wirklich das einzige Kriterium zur Messung des Erfolgs einer Fanpage?

Natürlich ist das wichtigste Ziel der Fanpage, die Loyalität zur Marke zu stärken und neue Marken-Botschafter zu gewinnen. Doch wie gelingt?

Die Fanpages im Social Web der Unternehmen unterscheiden sich mitunter stark. So sind manche tatsächlich „sozial“, in dem sie den Nutzer durch Like-Buttons und Kommentar-Möglickeiten miteinbeziehen.
Andere hingegen wirken wie eine bloße Plattform für Werbebotschaften. Diese Fan-Beziehung wird wahrscheinlich nicht lange halten. Wie eine Freundschaft muss auch die Beziehung zum Fan gepflegt werden: Er muss die Möglichkeit haben, sich zu äußern und das Gefühl bekommen, ernst genommen zu werden.

Die fünf Basics, die für eine Fanpage unerlässlich sind:

  • regelmäßige Postings
  • vertrauenswürdige Neuigkeiten
  • weiterführenden Informationen zu neuen Produkten
  • Aktionsrabatte
  • Wettbewerbe

Doch damit ist es noch nicht getan: Die gestiegene Erwartungshaltung sowie die große Anzahl an (konkurrierenden) Fanpages machen ein echtes Engagement unabdingbar.
Erst wenn die Fanpage sich eindeutig von ihren Mitbewerbern unterscheidet, hat sie Erfolg.

Fünf Tipps:

  • Humor
  • inhaltliche Abwechslung
  • Möglichkeiten der Interaktion ausnutzen
  • Innovationen
  • Community

Geht es dem Unternehmen mit der Fanpage nur um die Steigerung der Fan-Zahlen, ohne dass aktiv mit ihnen kommuniziert wird, wirkt sich das letztlich negativ aus. Die Fans spüren die „Leblosigkeit“ der Seite und werden ihre negative Einschätzung im sozialen Netzwerk weiter verbreiten.

Wenn das Unternehmen die Fanpage jedoch dazu nutzt, aktiv zu kommunizieren, wird sie beliebt und erfolgreich sein. Besonders wichtig: Positive und negative Reaktionen aufnehmen und sorgfältig und offen damit umgehen.

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