Highlights vom 23. Medienforum.NRW in Köln

Nach drei Tagen Medienforum.NRW ziehen die Veranstalter eine erste positive Bilanz. So sagte Dr. Gernot Gehrke, Geschäftsführer der für die Organisation und Durchführung verantwortlichen LfM Nova GmbH, laut Bericht des Medienforums: „Wir setzen konsequent auf interdisziplinäre Perspektiven und innovative Formate wie Programme. […] Keynotes, Workshops, Paneldiskussionen, Interviews und Präsentationen gaben der Vielfalt der Themen den passenden Rahmen.“ Bei der Auswahl von Referenten und Diskussionsteilnehmern habe sich die Mischung erfahrener Experten und junger, innovativer Medienmacher wie internationaler Top-Speaker ausgezeichnet bewährt.

3.300 Besucher haben zwischen dem 20. und 22. Juni 2011 das Staatenhaus am Rheinpark besucht, um dort an Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops teilzunehmen. Das Programm bot nahezu 70 Einzelveranstaltungen, zu denen rund 300 Referenten eingeladen worden waren. Es war in die Oberthemen TV, Film, Publishing und Digital unterteilt. Wer nicht dabei sein konnte, hat die Möglichkeit, sich nachträglich online zu informieren, zum Beispiel durch Filmbeiträge, die über die Videobox des Medienforums abrufbar sind. Im Pressebereich finden sich außerdem zahlreiche Zusammenfassungen. Nachfolgend ein paar Kostproben.

In Sachen Social Media und Werbung besonders hervorgehoben sei zum Beispiel der Bericht zum Programmpunkt „Reden statt Werben – Die neue Macht der Kommunikation“. Hier ging es um die Wirksamkeit von alten und neuen Werbeformen in einer Zeit, in der Unternehmen ihren Kunden über den Austausch auf Plattformen ein gewisses Mitsprachrecht einräumen, wodurch sich neue Formen der Kommunikation auftun. Dies wurde von Experten aus der Werbung diskutiert.

Beim 6. Mobile Media Summit, der im Rahmen des 23. Medienforum.NRW stattfand, kam man beispielsweise unter dem Motto „Mobile – addictive, fascinating, smart!“ zusammen. Der Erfolg der mobilen Internetnutzung mit Smartphones und Tablet-PCs, die bedeutende Rolle von mobilen Applikationen und die rasante Entwicklung dieses Marktes mit neuen Möglichkeiten und Technologien wie Augmented Reality wurden hier diskutiert. Als weitere Veranstaltung der Reihe zum Thema sei in diesem Zusammenhang auch auf den Programmpunkt „Mobile life – the future is now!“ verwiesen.

Die Expertendiskussion „Mobile devices – the ultimate consumer touchpoint“ widmete sich dem spannenden Thema Ortung über das Handy. Dabei ging es um die Möglichkeiten, die das Smartphone als „Touchpoint“ für Verkauf und Produktwerbung bietet. Hierbei wurde klar, dass M-Commerce weiter ausbaufähig ist.

Das 23. Medienforum.NRW endet am kommenden Wochenende im Kölner MediaPark mit dem 5. Medienfest.NRW, einer gemeinsame Veranstaltung des Medienforum.NRW und der Stadt Köln. Am 25. und 26. Juni haben medieninteressierte Schülerinnen und Schüler, Studierende und Quereinsteiger die Möglichkeit, sich in Vorträgen, Gesprächen und Workshops über eine berufliche Laufbahn in den Medien zu informieren. Über 100 kostenlose Programmpunkte decken das Spektrum von Film, Fernsehen, Journalismus und PR über Medientechnik und -management bis hin zu Games, Web und Musik ab.

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Facebook knackt die 20 Millionen Grenze

Derzeit loggen sich bereits 20 Millionen Deutsche regelmäßig mindestens einmal im Monat aktiv bei Facebook ein. Rund zehn Millionen nutzen Facebook sogar mehrmals täglich und haben es somit voll und ganz in ihren Alltag integriert. Der Anstieg dieser Zahlen ist beachtlich. Denn während 2008 noch lediglich 1,2 Millionen Menschen deutschlandweit zu den aktiven Nutzern gezählt werden könnten und StudiVZ noch deutscher Marktführer war, hat sich das Blatt nun wieder zugunsten von Facebook gewendet.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass Facebook bei der eigenen Marketing Strategie keineswegs vernachlässigt werden sollte. Insbesondere junge Menschen bewegen sich als „digital natives“ immer selbstverständlicher in Angeboten des Social Web. Interaktive Kampagnen und eine attraktive Web Strategie sind daher unverzichtbar um die Nutzer auf eigene Aktionen aufmerksam zu machen. Neue Tools wie beispielsweise Social Distribution Systems erleichtern dabei das simultane Management verschiedener Plattformen erheblich und bringen so deutliche Zeitersparnis für ihre Nutzer. Aber auch in der Nachbereitung gleifen immer mehr Unternehmen auf Web Monitoring Softwarelösungen zurück, um den Erfolg ihrer Social Media Strategie überwachen zu können.

Auch FUSE lädt sie angesichts dieser Meldung dazu ein, sich über Facebook mit uns zu vernetzen. Es erwarten Sie spannende Nachrichten und Aktionen. Wir freuen uns auf Sie!
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„The Museum of Me“ – Intels neuer Facebook Coup

Wer schon immer einmal einer Ausstellung über sich selbst beiwohnen wollte, kann derzeit auf der Facebook Seite der Firma Intel genau dies mit nur wenigen Klicks veranlassen. Über Facebook Connect kann man sein Profil mit der App von Intel verbinden und schon wenig später seine gesammelten Lebensdaten im Zuge einer digitalen Museumsführung begutachten. In unterschiedlichen Ausstellungsräumen könne Freunden, Fotos und Verknüpfungen optisch ansprechend betrachtet werden.

Nachdem Intel in diesem Jahr bereits mit „The Chase“, einer aufwendig animierten HTML5 Präsentation für Furore sorgte, ist dies nun bereits das zweite Beispiel von Intel für eine gute Facebook Strategie.

Vielen Nutzern gefallen diese personalisierten Angebote da sie sich durch eine originelle Idee deutlich abhebt und im Gedächnis bleiben. Dementsprechend eifrig teilen Nutzer die App mit ihren Facebook-Freunden. Die Facebookseite des Prozessorherstellers erlebte als Folge dessen einen ungeahnten Ansturm neuer Freunde.

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Investieren in Facebook und Social Media

Anlässlich der E-Mail Expo der Messe Frankfurt wurde eine Befragung unter 66 Marketingverantwortlichen von Unternehmen aus dem Interessentenkreis der Messe durchgeführt. Dabei kam heraus, dass fast 40 Prozent der Unternehmen in Social Media investieren wollen.

Anlässlich der E-Mail Expo der Messe Frankfurt wurde eine Befragung unter 66 Marketingverantwortlichen von Unternehmen aus dem Interessentenkreis der Messe durchgeführt. Dabei kam heraus, dass fast 40 Prozent der Unternehmen in Social Media investieren wollen. 55 Prozent der Unternehmen betreiben laut Studie bereits Social Media Marketing. Insgesamt ist E-Mail- Marketing weiterhin fester Bestandteil der Kommunikation, bei der Integration von Social Media in die Kampagnen besteht noch starker Nachholbedarf. Auch Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) sind im Kommen, 64 Prozent der Unternehmen gab an, ihren Werbeauftritt für die Online-Suche zu optimieren und fast ein Viertel noch 2011 weiter investieren.

Aber was genau ist mit Social Media gemeint?

Meistens sind damit die führenden Sozialen Netzwerke gemeint: Facebook und Twitter. Insbesondere Facebook Apps stehen auf der Liste der beliebten Marketingmaßnahmen ganz weit vorne.

68 Prozent der Unternehmen, die bereits Social Media Marketing nutzen, sind bei Facebook aktiv, 42 Prozent nutzt den „Zwitscher“-Service. 38 Prozent nutzen die B-to-B Plattform „Xing“.

Und was genau sind die Erwartungen?

Die wichtigsten Ziele beim Social Media Marketing sind mit 32 Prozent die Kundenbindung und –beteiligung und mit 26 Prozent die Erhöhung der Reichweite. Reaktivierung von inaktiven Kunden, Adressqualifizierung oder –generierung scheinen mit drei bis sechs Prozent unterdessen nicht so wichtig zu sein. Und nur rund acht Prozent wollen in die Integration von Social Media in das E-Mail-Marketing investieren.

Die meisten Firmen setzen bei ihren Social Media Aktivitäten auf eigene Mitarbeiter und Ressourcen. Jedoch jeweils rund 20 Prozent der Befragten sagen aus, dass sie in Ausbildung von Fachexperten, Anschaffung neuer Technologien und Aufbau von Personal investieren werden. Immerhin zwölf von Hundert Verantwortlichen gaben an, einen externen Dienstleister mit Social Media beauftragt zu haben.

Quelle: Messe Frankfurt, Promio-net

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Aktuelle Nutzerzahlen Facebook Deutschland – und ihre demographische Zuordnung

Im April stiegen die Nutzerzahlen um 800.000. Am 2. Mai verzeichnete Facebook Deutschland rund 18.824.000 Nutzer – und knackt damit in Kürze die 20 Millionen.

Demographisch interessant: Frauen und Männer sind fast gleich stark vertreten. Nur bei den 35-44jährigen sind es etwas mehr Männer.

Die aktivsten Jahrgänge sind die 18-24jährigen (5.000.000), dicht gefolgt von den 25-34jährigen (4.780.000). Danach folgen die 13-17jährigen (3.200.000).

Deutlich weniger sind die 33-44jährigen (2.700.000) vertreten. Sie müssen für Social Media noch stärker begeistert werden. Zugleich sind das die Jahrgänge, die am intensivsten mit ihren Aufgaben in Beruf und Familie beschäftigt sind und daher über weniger Zeit verfügen.

Eine geringere Rolle spielen die älteren Jahrgänge: 45-54jährige (1.560.000), 55-64jährige (540.000), 65+ (320.000). Mit gezielten Maßnahmen könnte das Interesse für soziale Netzwerke bei dieser Zielgruppe gestärkt werden.

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Social Games statt Assessment Center – Personalsuche im Social Media

Assessment Center sind bei vielen Unternehmen als Auswahlverfahren bei der Bewerbersuche bereits üblich. Nun wollen aber immer mehr Konzerne etwas Neues in die Personalsuche integrieren, um Fachkräfte zu finden: Social Games.

Assessment Center sind bei vielen Unternehmen als Auswahlverfahren bei der Bewerbersuche bereits üblich. Nun wollen aber immer mehr Konzerne etwas Neues in die Personalsuche integrieren, um Fachkräfte zu finden: Social Games.

Social Games sind in den sozialen Netzwerken längst bekannt. In virtuellen Welten muss der Spieler alltägliche Aufgaben seines simulierten Lebens meistern. Bereits seit Längerem weisen diese Internetspiele enorme Wachstumsraten auf.
Die Spiele sind zumeist kostenlos, nur Sonderleistungen muss man bezahlen. Sozial sind sie deshalb, weil man oft – wie im wahren Leben auch- auf die Hilfe und die Unterstützung anderer Spieler angewiesen ist und manche Aufgaben nur gemeinsam zu bewältigen sind.

Die wohl erfolgreichsten Social Games Farmville oder Cityville auf Facebook begeistern bereits über 300 Millionen Facebook-Nutzer.

Das Spiel Fliplife ist noch relativ jung, hat jedoch einen starken Zuwachs an Spielern. Bereits sechs Monate nach dem Start waren es über 150 000 Nutzer.
Fliplife ist eine globale Lebenssimulation. Der Spieler durchlebt virtuelle Karrierelaufbahnen.
Er registriert sich über seinen Facebook-Account und erstellt einen sogenannten „Avatar“, ein zweites Kunst-Ich. Mit ihm startet er gewissermaßen eine zweite Laufbahn.

Einige Unternehmen nutzen Fliplife, um bei ihrer Suche nach geeignetem Personal die Bewerber zu testen und am Ende den besten herausfiltern zu können – und sind sehr zufrieden damit. Die Unternehmen bezahlen den Fliplife-Erfindern für jeden aktiven Spieler eine Summe und haben dafür im besten Fall die passenden Mitarbeiter gefunden.

Dabei müssen sich die Bewerber Aufgaben stellen, die sie mittels ihres Avatars in möglichst kurzer Zeit fertigstellen müssen.
Es gibt mehrere Levels, die der Avatar durchleben muss. In höheren Level verbergen sich dann zum Beispiel „Sonderprojekte“. Das können auch kleinere reale Jobs sein.
Neben den Bonuspunkten, die der Spieler bei Erfolg erhält, kann auch ein Jobangebot dabei herausspringen.

Die Idee, die bisher üblichen Assessment Center durch Social Games zumindest teilweise zu ersetzen, spart sicher Geld und Zeit. Auch in anderen Bereichen, z.B. der Mitarbeiterschulung, werden online Medien schon genutzt.

Einige große Konzerne verfügen daher schon über eine eigene Fliplife-Niederlassung und mehrere weitere stehen kurz davor .

Einzelne Unternehmen haben übrigens schon eigene Social Games entwickelt, um sie z.B. in der Unternehmenskommunikation einzusetzen. Ihr Ziel ist dabei, soziale Interaktion, Partizipation und Ko-Kreation zu fördern.

Den Ruch des bloßen „Daddelns“ lassen die Social Games damit endgültig hinter sich. Da wird sich in den nächsten Jahren sicher noch viel Neues entwickeln.

direkt zu Fliplife: https://fliplife.browsergames.de/

https://www.zeit.de/karriere/bewerbung/2011-03/recruiting-online-games?page=1

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