Investieren in Facebook und Social Media

Anlässlich der E-Mail Expo der Messe Frankfurt wurde eine Befragung unter 66 Marketingverantwortlichen von Unternehmen aus dem Interessentenkreis der Messe durchgeführt. Dabei kam heraus, dass fast 40 Prozent der Unternehmen in Social Media investieren wollen.

Anlässlich der E-Mail Expo der Messe Frankfurt wurde eine Befragung unter 66 Marketingverantwortlichen von Unternehmen aus dem Interessentenkreis der Messe durchgeführt. Dabei kam heraus, dass fast 40 Prozent der Unternehmen in Social Media investieren wollen. 55 Prozent der Unternehmen betreiben laut Studie bereits Social Media Marketing. Insgesamt ist E-Mail- Marketing weiterhin fester Bestandteil der Kommunikation, bei der Integration von Social Media in die Kampagnen besteht noch starker Nachholbedarf. Auch Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) sind im Kommen, 64 Prozent der Unternehmen gab an, ihren Werbeauftritt für die Online-Suche zu optimieren und fast ein Viertel noch 2011 weiter investieren.

Aber was genau ist mit Social Media gemeint?

Meistens sind damit die führenden Sozialen Netzwerke gemeint: Facebook und Twitter. Insbesondere Facebook Apps stehen auf der Liste der beliebten Marketingmaßnahmen ganz weit vorne.

68 Prozent der Unternehmen, die bereits Social Media Marketing nutzen, sind bei Facebook aktiv, 42 Prozent nutzt den „Zwitscher“-Service. 38 Prozent nutzen die B-to-B Plattform „Xing“.

Und was genau sind die Erwartungen?

Die wichtigsten Ziele beim Social Media Marketing sind mit 32 Prozent die Kundenbindung und –beteiligung und mit 26 Prozent die Erhöhung der Reichweite. Reaktivierung von inaktiven Kunden, Adressqualifizierung oder –generierung scheinen mit drei bis sechs Prozent unterdessen nicht so wichtig zu sein. Und nur rund acht Prozent wollen in die Integration von Social Media in das E-Mail-Marketing investieren.

Die meisten Firmen setzen bei ihren Social Media Aktivitäten auf eigene Mitarbeiter und Ressourcen. Jedoch jeweils rund 20 Prozent der Befragten sagen aus, dass sie in Ausbildung von Fachexperten, Anschaffung neuer Technologien und Aufbau von Personal investieren werden. Immerhin zwölf von Hundert Verantwortlichen gaben an, einen externen Dienstleister mit Social Media beauftragt zu haben.

Quelle: Messe Frankfurt, Promio-net

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Wie man einen Shitstorm verhindert

Immer mehr Unternehmen setzen auf Social Media und virales Marketing. Doch nur wenigen PR-Abteilungen ist die zentrale Bedeutung des Monitoring bei der Nutzung dezentraler Kommunikation bewusst. Einigen wird leider erst durch negative Reaktionen der Netzgemeinde schmerzhaft bewusst, dass Kommunikation in Neuen Medien nicht nur in eine Richtung verläuft.

Als „Shitstorm“ wird die rasante Zunahme negativer Kommentare und Meldungen zu einem bestimmten Thema innerhalb kürzester Zeit bezeichnet. Oftmals entstehen diese als Reaktionen auf ein negativ wahrgenommenes Ereignis und richten sich gegen den vermeindlichen Verursacher. Manchmal kann jedoch eine derartige Eigendynamik auch quasi aus dem Nichts heraus durch einzelne Nutzer ausgelöst werden.

Shitstorms bezeichnen eine Entwicklung in welcher sich negative Nutzerreaktionen von Mails über Blogeinträge, Posts in Sozialen Netzwerken, und Tweets bis hin zu Berichten in Printmedien entwickeln können. Sie haben das Potential dem Image eines Unternehmens empfindlichen Schaden zuzufügen. Eines der jüngsten Beispiele für eine derartige Entwicklung zeigt das Beispiel der Design-Kampagne von Pril an deren Ende der Spiegel urteilte: „Pril-Wettbewerb endet im PR-Debakel“. Weitere Beispiele für negatives Campaigning sind zahlreiche Aktionen von Umweltschützern gegen ausgewählte Unternehmen.

Um zu verhindern, dass die eigene Social Media Infrastruktur von Nutzern gekapert und gegen die eigenen Interessen eingesetzt wird sollten einige Punkte beachtet werden:

  • Social Media Kommunikation ist ein beidseitiger Prozess,
  • Strategien für den Umgang mit negativer Presse gehören in den Planungsprozess,
  • Zuverlässige Frühwarnsysteme für negatives Feedback sind notwendig,
  • Schnelle Reaktionen helfen negative Presse frühzeitig einzudämmen.

Leider ist es oftmals bereits zu spät, wenn Unternehmen sich zur Umsetzung professioneller Konzepte für Web Monitoring entscheiden. Dabei gibt es bereits gute Software-Lösungen, die Unternehmen bei dieser Herausforderung unter die Arme greifen. Professionelle Monitoring-Software kann interne Strukturen der Öffentlichkeitsarbeit an die Erfordernisse neuer Medien anpassen – bevor es zu spät ist.

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Wie wichtig ist die Zahl der Facebook-Fans? Und: Was macht Facebook-Fanpages erfolgreich?

Die meisten Großunternehmen und auch viele kleine und mittlere Firmen haben inzwischen eine eigene Fanpage auf Facebook. Die aktuelle Studie von Millward Brown und der World Federation of Advertisers (WFA) fragt danach, wie wichtig die Zahl der Fans für den Erfolg einer Fanpage ist – und welche anderen Kriterien es noch gibt.

Klar ist laut Vorgängerstudie: Je mehr treue Kunden eine Marke oder ein Unternehmen hat, desto mehr Fans auf Facebook. Doch ist die Anzahl der Fans wirklich das einzige Kriterium zur Messung des Erfolgs einer Fanpage?

Natürlich ist das wichtigste Ziel der Fanpage, die Loyalität zur Marke zu stärken und neue Marken-Botschafter zu gewinnen. Doch wie gelingt?

Die Fanpages im Social Web der Unternehmen unterscheiden sich mitunter stark. So sind manche tatsächlich „sozial“, in dem sie den Nutzer durch Like-Buttons und Kommentar-Möglickeiten miteinbeziehen.
Andere hingegen wirken wie eine bloße Plattform für Werbebotschaften. Diese Fan-Beziehung wird wahrscheinlich nicht lange halten. Wie eine Freundschaft muss auch die Beziehung zum Fan gepflegt werden: Er muss die Möglichkeit haben, sich zu äußern und das Gefühl bekommen, ernst genommen zu werden.

Die fünf Basics, die für eine Fanpage unerlässlich sind:

  • regelmäßige Postings
  • vertrauenswürdige Neuigkeiten
  • weiterführenden Informationen zu neuen Produkten
  • Aktionsrabatte
  • Wettbewerbe

Doch damit ist es noch nicht getan: Die gestiegene Erwartungshaltung sowie die große Anzahl an (konkurrierenden) Fanpages machen ein echtes Engagement unabdingbar.
Erst wenn die Fanpage sich eindeutig von ihren Mitbewerbern unterscheidet, hat sie Erfolg.

Fünf Tipps:

  • Humor
  • inhaltliche Abwechslung
  • Möglichkeiten der Interaktion ausnutzen
  • Innovationen
  • Community

Geht es dem Unternehmen mit der Fanpage nur um die Steigerung der Fan-Zahlen, ohne dass aktiv mit ihnen kommuniziert wird, wirkt sich das letztlich negativ aus. Die Fans spüren die „Leblosigkeit“ der Seite und werden ihre negative Einschätzung im sozialen Netzwerk weiter verbreiten.

Wenn das Unternehmen die Fanpage jedoch dazu nutzt, aktiv zu kommunizieren, wird sie beliebt und erfolgreich sein. Besonders wichtig: Positive und negative Reaktionen aufnehmen und sorgfältig und offen damit umgehen.

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