QR-Code kurbelt M-Commerce an

QR-Codes (“Quick Response”) finden sich immer mehr auf Anzeigen und Plakaten. Multimedial präentieren sich auf diese Weise Hintergrundinfos zu Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen.

Mit der gesteigerten Verbreitung von Smartphones eröffnet sich auch für den Einsatz von QR-Codes ein neues Feld. Nämlich erst scannen dann kaufen. So kommt der Point-of-Sale zum Kunden wo er gerade geht uns steht – statt umgekehrt.

Eine Voraussetzung dafür ist natürlich das technische Know-how.  Eine andere die Rechtssicherheit dieser mobilen Form des Shoppens. Genau wie im Online-Shop sind zahlreiche Bestimmungen zu beachten. Dazu kommt aber noch der § 312g Abs. 2 BGB – sie betrifft die Button-Lösung.
Vor der Bestellung müssen die Käufer die Pflichtinformationen zu den entscheidenden Produktmerkmalen, Mindestlaufzeit, Gesamtpreis, Versand- und Zusatzkosten klar verständlich und in hervorgehobener Weise erhalten. Andernfalls kommt der Vertrag nicht zustande und werden Verstöße abgemahnt. Darüber hinaus gilt es noch weitere Vorgaben zu beachten. Da steht der M-Commerce dem online Shopping in nichts nach.
Doch mit der fortschreitenden Verbreitung der Smartphones wird sich auch der Bereich M-Commerce weiterentwickeln – und in wenigen Jahren wird Shoppen per PR-Code selbstverständlich sein.



Museumsbesuch mit QR-Code Payment

Für Besucher der Berliner Museums-Insel ist mobiles Ticketing möglich. Eintrittskarten können mobil gekauft und per QR-Code vorgezeigt werden.

Eintrittskarten können interessierte Besucher im Online-Shop des Museums kaufen. Anschließend werden diese per Mail verschickt und enthalten einen QR-Code, der am Einlass gescannt wird. So können technikbegeisterte Museumsbesucher lange Warteschlangen vermeiden.

Mobiles Ticketing per Code

Das Ticket kann aber auch per QR-Code mobil gebucht werden, z.B. durch QR-Codes auf Werbeplakaten. Auf das Smartphone des Nutzers wird eine SMS mit TAN geschickt, nachdem Datum und Uhrzeit ausgewählt wurden. Die mobile Zahlung wird so bestätigt und daraufhin erhält der Nutzer das QR-Code-Ticket.

Die Zusammenarbeit der mr. net group mit dem IT-Dienstleister VISITATE und den Mobilfunkanbietern O2, Vodafone und T-Mobile und den staatlichen Museen Berlin macht diesen Service möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite: https://www.fuse.de

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Augmented Reality – Grenzüberschreitung der Sinne

Neben der uns umgebenden materiellen Realität hat sich in den letzten Jahrzehnten ein rasant wachsendes Paralleluniversum in Gestalt des Internets entwickelt. Das Internet ist für viele Menschen Teil der Umwelt geworden.

Zwischendurch Mails checken, mit dem Smartphone Zeitung lesen oder während der Arbeit für die Präsentation recherchieren sind Tätigkeiten, die ohne unser algorithmen-basiertes Paralleluniversum nicht möglich wären.

Die digitale Welt stützt immer mehr tägliche Handlungsabläufe und ohne sie wäre die moderne Informations- und Kommunikationsgesellschaft in vielen Bereichen zur weitgehenden Untätigkeit verdammt. Denn der Prozess zunehmender Vernetzung und Digitalisierung von Arbeitsabläufen ist weit fortgeschritten und unaufhaltsam auf dem Vormarsch.

Doch bisher setzten technische Möglichkeiten eine klare Grenze zwischen digital und analog. Internet – das war zumeist der heimische Desktop-PC. Heute ist Internet dank Smartphone-Technologie stets zur Hand. Wohin wir gehen – die digitale Welt geht mit. Unsere Kinder steuern ihre Spielkonsolen bereits jetzt mit Bewegungen statt mit Tasten. Genau hier setzt Augmented Reality oder zu deutsche „erweiterte Realität“ an. Durch Integration technischer Hilfsmittel in unsere physische Welt können Schnittstellen zu digitalen Inhalten geschaffen werden.

Anhand eines Beispiels kann dies am besten veranschaulicht werden. Stellen sie sich vor sie spazieren mit ihrem Smartphone durch den Laden. Sie wissen bereits, dass sie Barcodes oder QR-Codes mit der Kamera Ihres Geräts auslesen können und dann zusätzliche Informationen zum Produkt bekommen.

Augmented Reality geht aber noch einen Schritt weiter. Mit Augmented Reality können sie durch die Kamera des Geräts die Welt um sich herum betrachten und wie in einer digitalen Karte zusätzliche Informationen auf dem Bildschirm eingeblendet sehen. Vielleicht können Sie schon bald diesen Bildschirm auch mit Hilfe einer Brille betrachten, der gar auf ihre Netzhaut projetzieren lassen.

Was ein wenig nach Science-Fiction klingt, ist auf dem besten Wege, Realität zu werden. Arbeitnehmer könnten Arbeitsschritte und Lehrvideos aus dem Web direkt in ihr Sichtfeld einblenden. Telefonkonferenzen können durch 3-D-Projektionen der Gesprächsteilnehmer ersetzt werden, das Navi ist beim Autofahren stets im Blickfeld und Vermessungsarbeiten sind mit einem Wimpernschlag abgeschlossen.

Viele der Marktführer experimentieren schon heute mit Anwendungsmöglichkeiten. Denn für die Nutzer bedeutet die Verschmelzung der digitalen Welt mit haptischen Steuerungsmitteln in erster Linie nutzerfreundlichere Bedienung. Erste Gehversuche im Bereich der OLEDs zeigen, dass Augmented Reality auch für Printmedien interessant sein kann. Mit Hilfe der folienartigen Bildschirme können Magazine Cover erhalten, auf denen Filme oder kurze Clips abgespielt werden können. Angesicht derartig zahlreicher Anwendungsmöglichkeiten, sollte man diese Entwicklung im Auge behalten. Denn wenn Internet und Realität verschmelzen, wird Online-Werbung davon mit Sicherheit profitieren.

Mehr Beispiele finden Sie im Youtube-Kanal von Fuse:https://www.youtube.com/user/fusegmbh

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Smartphone Verkäufe – Android häufigstes Betriebssystem, Apple führt bei Hardware

Das zweite Quartal 2011 beschert der Smartphone-Branche einen Rekordzuwachs – noch nie wurden so viele Smartphones verkauft. Das Marktforschungsunternehmen Gartner berechnet beeindruckende Verkaufszahlen von 108 Millionen Geräten weltweit. Das sind ganze 74 Prozent mehr als im entsprechenden Quartal des Vorjahres.

Immer mehr Unternehmen bieten für ihre Kunden Apps an. Bei der Wahl der richtigen Plattform für die eigene App sollte der Markt für Geräte und Software genau im Auge behalten werden. Schließlich soll ein möglichst großer Anteil der eigenen Zielgruppe erreicht werden.

Am meisten profitieren Apple und Google von der wachsenden Nachfrage nach mobilen Endgeräten. Während Apple jedoch bei den Verkaufszahlen für Geräte an der Spitze liegt, kann Google die Führung bei der Software übernehmen.

Google konnte den Marktanteil seines Betriebssystems Android im Vergleich zum Vorjahr von 17, 2 auf satte 43,4 Prozent steigern. Android steigt somit zum meistgenutzten Betriebssystem für Smartphones weltweit auf. Der Marktanteil von Apple und seinem Betriebssystem iOS stieg von 14,1 auf 18,2 Prozent – und bleibt daher trotz Wachstum hinter Google zurück.

Dafür wird die Rangliste der Smartphone-Hersteller nun von Apple angeführt. Kein anderer verkaufte mehr Geräte als Apple, die rund 20 Prozent aller ausgelieferten Smartphones hergestellt haben.

Dies bedeutet einen Führungswechsel unter den Smartphone-Herstellern, denn der langjährige Marktführer Nokia konnte erstmals von Apple überholt werden. Dessen Anteil schrumpfte in den letzten Jahren kontinuierlich von ehemals über 40% auf derzeit weniger als 17 Prozent. Als Reaktion auf den sinkenden Marktanteil kündigt das Unternehmen Nokia Preisreduzierungen sowie eine Umstellung des Betriebssystems an.

Zukünftig will Nokia auf das Windows Phone 7 als Betriebssystem umstellen. Symbian, das hauseigene und bisher bevorzugte Betriebssystem von Nokia dürfte somit weiter an Bedeutung verlieren. Ob diese Strategie aufgehen wird, muss sich erst noch zeigen. Bisher konnte das Windows Phone laut der meisten Umfragen lediglich einen verschwindend kleinen Anteil von einem Prozent des Marktes für sich einnehmen. Durch die Kooperation mit Nokia könnte dieser Marktanteil jedoch deutlich zunehmen.

Apps die sich an die breite Masse der Nutzer richten sollten nach Möglichkeit sowohl iOS als auch Android Versionen anbieten und somit den Trend im Bereich der Geräte und der Softwareverbreitung im Auge behalten. Das sich das lohnen kann zeigt ein Blick auf die zukünftige Entwicklung: Bereits 25 Prozent der verkauften Mobiltelefone haben Smartphone-Funktionen. Es besteht somit noch viel Potential, um die Verkaufszahlen auch im nächsten Quartal weiter anziehen zu lassen.

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Kreatives Marketing mit QR Codes

Über QR Codes und ihre Bedeutung für das moderne Marketing haben wir bei Fuse bereits berichtet (z.B Eintrag vom 24. Juni 2011). Die zweidimensionalen Codes haben viel mehr Speicherpotential als herkömmliche Strichcodes, so dass sich hier umfangreiche Informationen hinterlegen und mit dem Smartphone und einer entsprechend programmierten App auslesen lassen. Dass man damit aber auch richtig kreativ werden kann, zeigen die Galerie „Witzig designte Würfel-Codes“ und ein dazu passender Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers. Weg vom eintönigen schwarz-weiß, hin zu kleinen Kunstwerken, mit denen das eigene Unternehmen, eine Veranstaltung oder ein themenspezifischer Inhalt ein besonderes, unverwechselbares Gesicht bekommt. Was beim Design zu beachten ist, fasst die US-amerikanische News Site Mashable zusammen, die die Grundlage zu der ausgefallenen Sammlung lieferte. Möglich wird die relative Gestaltungsfreiheit dadurch, dass die Codes auch dann noch lesbar sind, wenn bis zu 30 Prozent der Oberfläche „zerstört“ ist.

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QR Codes richtig nutzen

Online-Marketing Experten richten sich mehr und mehr auf mobile Konzepte ein. Denn mobiles Internet und Smartphones sind weiter auf dem Vormarsch. Mit QR Codes können die Möglichkeiten mobiler Endgeräte optimal fürs Marketing genutzt werden. QR steht dabei für Quick Response und der Name ist Programm, denn durch schnelles Abfotografieren können Nutzer zusätzliche Informationen mithilfe ihres Smartphones auslesen. Unternehmen können QR Codes dabei für unterschiedlichste Zwecke einsetzen:

  • Zusatzinformationen auf der eigenen Webpage
  • Mobiles Online-Shopping
  • Aktionscoupons
  • Videobotschaften
  • Social Media Marketing

Aktuelle Studien zeigen, dass bereit ein Drittel der Smartphone Nutzer QR Codes aktiv nutzt. Dabei ist der der durchschnittliche Nutzer zwischen 35-54 Jahre alt, überdurchschnittlich gebildet und verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen. Da Smartphones und auch die Nutzung von QR Codes sich immer größerer Beliebtheit erfreut, dürften schon bald deutlich breitere Bevölkerungsschichten vom QR Fieber gepackt werden. Unternehmen die QR Codes für Werbung nutzen sollten jedoch nicht überstürzt handeln und einige professionelle Ratschläge berücksichtigen:

  • Nicht alle Nutzer haben bereits eine entsprechende Software zum Auslesen auf ihren Smartphone installiert. Ein Link zu einer entsprechenden Downloadseite ist daher hilfreich.
  • Trivial, aber wichtig: Achten Sie unbedingt darauf, dass die entsprechende Seite auch für Smartphones optimiert wurde.
  • Achten Sie darauf, dass Kunden Ihren Code auch auslesen können (Internetverbindung, Größe und Position des Codes).
  • Monitoring! Versehen Sie Ihren QR Code mit einer eindeutigen URL-Adresse, um die Anzahl der Scans messen zu können.

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