Onlinewerbung nimmt zu

Die Schätzungen bezüglich der zukünftigen Entwicklungen in der Print- und Onlinewerbung fallen deutlich zu Gunsten der Onlinemedien aus. In bereits vier Jahren erwarten Experten für Onlinemedien einen Marktanteil von fast 30 Prozent. Diese Zielmarke für das Jahr 2015 impliziert demnach ein jährliches Wachstum von rund 10 Prozent in den nächsten Jahren.

Digitalen Inhalten kommt in Zukunft in immer mehr Bereichen eine Schlüsselrolle zu. Unternehmen und Werbebranche richten sich dabei nach dem allgemeinen Trend der Konsumenten zur Digitalisierung immer weiterer Lebensbereiche. Diese konsumieren immer mehr und immer öfter Informationen und Unterhaltungsmedien über das Internet. Smartphones, Tablets und immer kleinere und günstigere Geräte haben dieser Entwicklung in den letzten Jahren zusätzlichen Schub gegeben. Experten erwarten zudem, dass das Medium Fernsehen zunehmend mit dem Internet verschmelzen wird.

Onlinewerbung ist in den letzten Jahren immer gezielter und auch personalisierter in ihrer Herangehensweise an den Kunden geworden. Neue Methoden wie etwa die „Customer Journey Analyse“ beleuchten dabei das Online-Verhalten von potentiellen Kunden und entwickeln daran angepasste Werbestrategien.

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iPad-Nutzer investieren in Apps und Content

Im Rahmen einer neuen Studie von VDZ wurden 3.353 iPad Besitzer zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt. Die VDZ-iPad-Studie hat ergeben, dass iPad-Nutzer nicht nur gerne auf digitale Inhalte zugreifen, sondern auch überdurchschnittlich oft bereit sind, dafür zu bezahlen.

Zwei Drittel der iPad-Besitzer nutzen ihr Gerät für die Zeitungslektüre. Die Mehrheit (60%) hat hierfür bereits Geld ausgegeben. Ein Drittel (33%) der iPad-Nutzer zahlen für Einzelausgaben und fast genauso viele (29,4%) schließen sogar ein Abonnement ab. Apps für das iPad gehören daher zu den Verkaufsschlagern im App Store.

Die Studie belegt zudem, dass sich die Nutzer ein Umdenken in der Darstellung des Contents wünschen. Sie wünschen sich mehr Infografiken (54%), mehr Verlinkungen zu auswärtigen Infoseiten (48%), mehr Videos (27,6%) und mehr Grafiken (21,4%). Vor allem in Sachen Usability fordern die Kunden von den Verlagen Besserung und mehr Kundennähe.

Eine grafische Optimierung der Internetinhalte für iPad wird von Seiten der Nutzer begrüßt und schlägt sich in höheren Besuchszahlen und längerer Verweildauer nieder. Denn unübersichtliche Internetseiten mit umständlicher Navigation lassen iPad Nutzer of das Weite suchen. Gut fünfundsiebzig Prozent der Befragten finden Marken, die Werbung über Apps nutzen besonders innovativ.

Im Markt für iPad Apps haben bereits einige Unternehmen erfolgreich Fuß gefasst. Der Axel Springer Verlag verkaufte bereits 9.132 Mal „die Welt“ und 17.492 Mal die „Bild“ als iPad App. Zu diesem großen Erfolg haben nicht nur junge und technikaffine Nutzer beigetragen.

Als einkommens- und konsumstärkste Gruppe sollten Unternehmen laut einer Studie von Axel Springer Media Impact verstärkt die Gruppe der 40-59-Jährigen gezielt ansprechen. Diese Gruppe ist bereits jetzt weitaus technikaffiner als weithin angenommen, denn zwei Drittel (18,67 Mio.) von ihnen nutzen regelmäßig und intensiv das Medium Internet. Beim Online-Shopping sind sie bereits die zweitstärkste Konsumentengruppe. Bei Suchmaschinen (8,38 Mio Personen) und beim Online-Banking (5,13 Mio Personen) gehören sie sogar zu den stärksten Nutzergruppen.

Vor allem Kaufhinweise, Produktinformationen und Preisvergleiche werden intensiv von ihnen genutzt. Das iPad ist in dieser Zielgruppe überproportional oft vertreten. Derzeit sind ca. 950.000 Geräte in dieser Gruppe im Umlauf.

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dmexco am 21. und 22. September 2011 in Köln: Internationale Leitmesse für die digitale Wirtschaft auf Rekordniveau

Schon drei Wochen vor Beginn war die dmexco 2011, internationale Leitmesse und Kongress für die digitale Wirtschaft, laut Veranstalter komplett ausverkauft. 440 Aussteller sind hier in diesem Jahr vertreten, was einmal mehr die Bedeutung des digitalen Marketings verdeutlicht. Neu hinzugekommen sind eine zweite Halle und ein Länderpavillon, auf dem 16 Unternehmen aus Österreich vertreten sind. Die Fläche der Messe wurde von 28.000 m² auf über 42.000 m² vergrößert. Eine gute Übersicht bietet der Hallenplan. Schon jetzt zeichnet sich aufgrund der bereits eingegangenen Registrierungen auch ein neuer Besucherrekord ab. Über 17.000 Fachbesucher werden zur Messe erwartet. Zum Vergleich: 2010 kamen 15.800 Interessierte.

Inhaber der Marke dmexco ist der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., der die Koelnmesse als Veranstalter unterstützt und mit der Digital Lounge bzw. einem Stand auf dem Messeboulevard vertreten ist. Von hier aus bietet der Verband exklusiv 21 Führungen an, die so genannten Guided Tours.

Aufgrund der große Nachfrage finden die Rundgänge in diesem Jahr mehrfach statt. Es geht hier zum Beispiel um Social Media Marketing, Digitale Marketingtrends, Mobile oder den Bereich E-Commerce. Teilnehmer bekommen eine Themeneinführung durch einen Experten, ein Headset und eine Tasche mit umfangreichen Informationen. Die Touren informieren über neue Trends aus der Online-Branche und laden zum Dialog mit Ausstellern ein. Interessierte sollten sich bereits vorab online anmelden, denn pro Tour können maximal 25 Personen teilnehmen.

Der Besuch der dmexco ist für Fachbesucher kostenlos. Die Mischung aus Messe und Konferenz mit einem umfangreichen Seminarangebot gilt als Branchentreff für Online-Vermarkter und ihre Kunden. Hier finden sich Verantwortliche aus den Bereichen Marketing, Media und Werbung zusammen. Veranstaltungsort sind die Hallen 7 und 8 sowie das Congress Centrum Nord der Koelnmesse, Messeplatz 1 in 50679 Köln.

Bereits am Vortag findet das Auftaktevent „UBERCLOUD – The visible mass of digital creativity“ statt. Hierbei handelt es sich um ein neues Sonderkonferenzformat rund um das Thema digitale Kreativität. Die Teilnehmerplätze sind limitiert. Mehr Informationen gibt es unter https://www.ubercloud.de/.

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Das Ende der Gratis-Mentalität?

Bezahlkonzepte haben es im Internet meist schwer. Denn kaum ein Nutzer ist bereit für digitale Inhalte Geld auszugeben – so jedenfalls die gängige Meinung. Schließlich können digitale Inhalte beliebig kopiert werden. Was im Netz gefunden werden kann, dafür zahlen User sowieso kein Geld laut Erwartungshaltung vieler Marketingabteilungen.

Doch ist diese Annahme uneingeschränkt richtig, oder zeichnet sich im Zuge der Smartphone-Revolution hier vielleicht eine Trendwende ab? Fakt ist, dass bestimmte Bezahl-Apps durchaus ihre Abnehmer finden. Prominentes Beispiel hierfür sind Tageszeitungen. Obwohl rund 80 Prozent der App-Downloads kostenlos sind und sich wenn überhaupt nur durch Werbeeinnahmen refinanzieren, gibt es doch eine steigende Anzahl von Kunden die bei den restlichen 20 Prozent der Apps bereit sind Geld auszugeben.

Laut Experteneinschätzung geben fast alle iPhone-Nutzer früher oder später Nutzer Geld bei Besuchen des Apple App Store aus. 80 Prozent der Apple-Nutzer und mehr als die Hälfte der Android-Nutzer bezahlen für Apps. Die Grundhaltung zu Bezahlinhalten ist daher keineswegs durch die Gratis-Mentalität bestimmt.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass gute und einzigartige Angebote den Kunden durchaus Geld wert sind. Wichtig ist jedoch, dass Bezahl-Apps einen Mehrwert gegenüber kostenlosen Apps bieten. Einzigartige Inhalte wie beispielsweise hochwertige Artikel zu speziellen Themen oder zusätzliche Funktionen die eine bisher kaum angesprochene Nische besetzen haben gute Aussichten Einnahmen zu generieren.

Aufgrund der vorherrschenden Annahme bezüglich der Gratis-Mentalität im Netz setzen Anbieter die Preise manchmal zu tief an und verpassen reale Gewinnchancen. Qualität hat ihren Preis daher gilt es Ihren Kunden zu zeigen, was das besondere an Ihrer App ist. Dies geht am einfachsten durch eine zeitlich begrenzte Demo-Version. Sie können Ihre App auch als Upgrade für eine weitverbreitete Gratis-App entwickeln lassen. Der Vorteil: den Nutzern sind die Grundfunktionen bereits bekannt und die Software wird intensiv genutzt.

Zu gutem Marketing gehört auch eine angemessene Preisstrategie: Gratis, Festpreis oder Abo? – Je nach Inhalt und App fällt die Antwort anders aus. Eine gute Strategie sollte aber in jedem Fall am Anfang jeder App stehen.

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Online Brand Management – die eigene Marke gekonnt in Szene setzen

Im Jahr 2010 ergab die 2010 Pew Internet & American Life, dass 58 Prozent aller Konsumenten die über einen Internetzugang verfügen sich vorab über Firmen oder Produkte online informieren. Immer mehr Unternehmen reagieren auf diesen Strukturwandel. Online Brand Management kann trotz der kurzen Geschichte auf zahlreiche Einschnitte hinsichtlich der Methoden und genutzten Medien zurückblicken. Das Internet verändert sich ständig. Strategien die sich vor 5 Jahren bewährt haben sind daher heute unter Umständen bereits veraltet. Wer die Einführung neuer Plattformen, Programme oder Netzwerke verpasst, verliert schnell die Oberhand über das digitale Markenmanagement.

Vor dem rasanten Wachstum von Sozialen Netzwerken wie Facebook bestand der harte Kern der gängigen digitalen Markenstrategien in weiten Teilen aus Suchmaschinenoptimierung. Auch heute noch ist SEO (Search Engine Optimization) ein wichtiges Thema für Unternehmen, die sich bei Google die ersten Plätze sichern möchten. Mit Hilfe der richtigen Keywords, gut strukturierter Inhalte und eines klaren HTML-Code können auch mit einfachen Mitteln gute Ergebnisse erzielt werden.

Online Brand Management hat sich durch die steigende Verbreitung sozialer Netzwerke gewandelt. Egal ob Print-, Fernseh- oder Radiowerbung – es wird stets auf Angebote passend zum Produkt in Social Networks verwiesen. Ziel sollte es daher sein, Suchmaschinenoptimierung mit Social Media Marketing Maßnahmen zu verknüpfen. Tue Gutes und rede darüber ist hier die Devise.

Die eigene Firmenseite auf Facebook kann kombiniert mit anderen Kommunikationskanälen wie Twitter und Youtube zu einer deutlich größeren Reichweite für die eigenen Marketingmaßnahmen führen. Warum nur eine Homepage haben, wenn man auch zusätzlich einen Blog betreiben kann? Die neuesten Nachrichten können über Twitter verbreitet, die Blogeinträge retweetet werden. Bei Nutzung unterschiedlicher Plattformen kann ein Social-Media-Distribution System Zeit und Geld sparen. Monitoring Software sichert ständiges Feedback zur Wirkung der firmeneigenen online-Aktivitäten. Automatisierte softwaregestützte Abläufe sind daher eine zuverlässige Ergänzung.

Doch Social Networking bedarf langfristiger Pflege und einer guten Strategie. Denn schlechte Presse kann sich in Sozialen Netzwerken ungleich schneller verbreiten. Um sogenannte „Shit Storms“ zu verhindern empfiehlt es sich frühzeitig und offen auf Kritik zu reagieren. Doch nicht nur negative Meinungen, sondern insbesondere positive Rückmeldungen sollten nicht unkommentiert bleiben. Manchmal sagt ein schlichtes Danke mehr als tausend Worte und zufriedene Kunden kommen wieder. Eine regelmäßige Pflege der Plattformen ist daher unabdingbar. So haben Sie stets im Auge, was die Internetgemeinde zu Ihrem Unternehmen zu sagen hat.

Online Brand Management welches gute Suchmaschinenoptimierung mit aktiver Unternehmensdarstellung in sozialen Netzwerken kombiniert kann Markenbewusstsein schaffen – und das auch ohne große Geldbeträge in die Hände nehmen zu müssen. Eine regelmäßige Überprüfung der eigenen Maßnahmen auf ihre Aktualität und ihren Erfolg gehört dabei selbstverständlich dazu.

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App Boom: Wie die Marktführer Mobile Marketing für sich nutzen

Vor einigen Jahren waren Apps für die meisten Unternehmen kein Thema. „Apps? Brauchen wir nicht“ hieß es meist, doch dies hat sich mittlerweile grundlegend geändert. Um einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten zu geben, wie Apps für Marketingkonzepte genutzt werden können, haben wir einen kleinen Überblick zusammengestellt. Die Marktführer zeigen anhand von Beispielen, wie man mit Mobile Marketing und Apps erfolgreich sein kann:

  • Migros: Der digitale Einkaufsplaner. Einkaufszettel, Wegweiser zur nächten Filiale und Angebotsprospekt in einem: Das Konzept des Schweizer Handelsriesen begeister die Kunden.
  • Knorr: Das perfekte Dinner. Unentschlossene können sich während des Einkaufs mit Hilfe einer reichhaltigen Datenbank von Rezepten inspirieren lassen.
  • Carlsberg: Mission Impossible. Nie wieder Langeweile mit der Social App von Carlsberg. Nutzer können durch Schütteln ihres Smartphones zufällig eine von 500 schrägen Aufgaben abrufen, welche sie dann zu erfüllen haben. Die Ergebnisse können dokumentiert und anschließend auf der Aktionsseite begutachtet werden.
  • Nike+ GPS: Der Sportmodenhersteller hat sich etwas ganz besonderes für seine Kunden ausgedacht. Mit der Nike+ App können Läufe und Routen aufgezeichnet und geplant werden. Mit Hilfe des GPS-Senders im iPhone kann sogar die Laufgeschwindigkeit ermittelt werden.
  • Starbucks: Auf der Suche nach der nächsten Filiale und nur wenige Minuten Mittagspause Zeit zum Suchen? Die App erstellt einen Routenplaner zum nächsten Starbucks-Cafe.
  • Durex: Die App des Kondomherstellers vermittelt auf originelle Weise, warum Männer Kondome nutzen sollten. Die App simuliert ein Baby, welches gestreichelt, gefüttert und gesäubert werden muss – wie ein echtes Baby rund um die Uhr!
  • Douglas: Douglas bietet mit seiner App gleich ein ganzes Paket von Dienstleistungen. Neben neuesten Angeboten, einem Routenplaner und dem Online-Shop können Kunden auch aktuelle Beautytipps und Infos zu Neuheiten auf dem Beauty-Markt abrufen.

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QR Codes richtig nutzen

Online-Marketing Experten richten sich mehr und mehr auf mobile Konzepte ein. Denn mobiles Internet und Smartphones sind weiter auf dem Vormarsch. Mit QR Codes können die Möglichkeiten mobiler Endgeräte optimal fürs Marketing genutzt werden. QR steht dabei für Quick Response und der Name ist Programm, denn durch schnelles Abfotografieren können Nutzer zusätzliche Informationen mithilfe ihres Smartphones auslesen. Unternehmen können QR Codes dabei für unterschiedlichste Zwecke einsetzen:

  • Zusatzinformationen auf der eigenen Webpage
  • Mobiles Online-Shopping
  • Aktionscoupons
  • Videobotschaften
  • Social Media Marketing

Aktuelle Studien zeigen, dass bereit ein Drittel der Smartphone Nutzer QR Codes aktiv nutzt. Dabei ist der der durchschnittliche Nutzer zwischen 35-54 Jahre alt, überdurchschnittlich gebildet und verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen. Da Smartphones und auch die Nutzung von QR Codes sich immer größerer Beliebtheit erfreut, dürften schon bald deutlich breitere Bevölkerungsschichten vom QR Fieber gepackt werden. Unternehmen die QR Codes für Werbung nutzen sollten jedoch nicht überstürzt handeln und einige professionelle Ratschläge berücksichtigen:

  • Nicht alle Nutzer haben bereits eine entsprechende Software zum Auslesen auf ihren Smartphone installiert. Ein Link zu einer entsprechenden Downloadseite ist daher hilfreich.
  • Trivial, aber wichtig: Achten Sie unbedingt darauf, dass die entsprechende Seite auch für Smartphones optimiert wurde.
  • Achten Sie darauf, dass Kunden Ihren Code auch auslesen können (Internetverbindung, Größe und Position des Codes).
  • Monitoring! Versehen Sie Ihren QR Code mit einer eindeutigen URL-Adresse, um die Anzahl der Scans messen zu können.

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Der Trend geht zu Online-Videos

Einer Umfrage des Bundesverbandes der Digitalen Wirtschaft zufolge wird die Werbung im Netz mittels bewegter Bilder weiter zunehmen. Im Rahmen der Studie „Trend in Prozent“ wurden 250 Beschäftigte aus der digitalen Wirtschaft befragt. Die Ergebnisse liegen nun vor. Rund 94% der Umfrageteilnehmer erwarten, dass Online-Video-Werbung in den nächsten zwei Jahren zunehmen wird. Hiervon gaben 52,74% der Befragten sogar an, derartige Werbung würdeihrer Erwartung zufolge besonders stark zunehmen. Lediglich eine Minderheit von 3,38% erwartet eine Stagnation und 2,11% eine Abnahme derartiger Werbeangebote.
Die Bedeutung der Online-Werbung mittels bewegter Bilder nimmt zu

Von einer einfachen Übertragung bereits bestehender TV-Werbespots auf digitale Medien sei jedoch abzuraten. Denn während TV-Werbung durchaus auch längere Laufzeiten aufweisen darf, sind bei Online-Werbung eher kurze und knackige Spots gefragt. Der Trend geht dabei deutlich in Richtung einer zunehmenden Differenzierung zwischen Fernseh- und Onlinewerbung. Die optimale Spotlänge bei Online-Videos beträgt laut 78% der Befragten weniger als 19 Sekunden, ein Drittel findet 10 bis 14 Sekunden angemessen. Darüber hinaus sind vor allem neue und speziell auf digitale Medien zugeschnittene Werbekonzepte gefragt, die die Möglichkeiten des Internets optimal ausschöpfen.

Die Befragten waren sich einig, dass Online-Marketing besonders für nachhaltige Imagepflege und die Einführung neuer Produkte geeignet ist. Insbesondere im Bereich Social Media eröffnen sich hier völlig neue Kommunikationskanäle in denen wechselseitige Kommunikation mit den Kunden verstärkt Bedeutung zukommt. Der Trend geht eindeutig zur Vernetzung von Inhalten und einer Stärkung der Kundenbindung durch selektive Angebote und Bereicherung durch Interaktive Elemente.

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