Relaunch Online Shop Allergocover von Allergopharma

Mit dem Relaunch wurde der Allergocover-Shop heller und übersichtlicher. Typ-1-Allergie-Patienten finden neben der direkten Bestellmöglichkeit im Endkunden-Shop auch Informationen über das Allergocover-Wirkprinzip und die Produktpalette.

Für Allergopharma, das seit 2013 zu Merck gehört, hat FUSE bereits mehrere digitale Projekte verwirklicht.

Digital Branding Allergopharma Allergocover Shop
Digital Branding Allergopharma Allergocover Shop

Werbeagentur Hamburg informiert: nur jeder dritte Online-Shop ist mobil-optimiert

Der Druck auf die Händler steigt aufgrund des anhaltend wachsenden Nutzerinteresses an mobilen Angeboten sich mit mobilen Shops nicht nur in erster Linie auseinanderzusetzen und in zweiter Konsequenz auch zu handeln.

Im Mai hat der HANDELSkix untersucht, wo Händler mit der mobilen Optimierung ihrer Shops stehen. Knapp ein Drittel (29%) der Onlineshops sind mobil optimiert. Bisher noch nicht in die Optimierungsumsetzung vorgedrungen sind 23,2% der Onlineshops, planen dies aber. Weder Maßnahmen in die Tat umgesetzt noch geplant haben die restlichen 47,8%.

Über mobile Endgeräte werden Zielgruppen angesprochen

Eine Erfolgsmeldung mit bitterem Beigeschmack ist die Headline „Händler machen mobil – Die Hälfte der Onlineshops sind mobil“. Die eine Hälfte hat die Marktentwicklung verstanden und bemüht sich diese zunutze zu machen, die andere Hälfte scheint die aktuellen Prognosen noch nicht einmal für sich zu analysieren. Geschäftskonzepte, die nicht so einfach eine Optimierung für den mobilen Kontext zulassen, mag es sicherlich auch unter Händlern geben. Produkte werden noch nicht mobil nachgefragt oder die Kundschaft ist noch nicht ausreichend mobil-affin.

Aktuelle Reportergebnisse aus den USA sollte man sich nichtsdestotrotz vor Augen führen: Knapp die Hälfte (44%) aller Onlineshopper kehren nicht zu einem Händler zurück, falls dessen Seite nicht den mobilen Besonderheiten angepasst ist. Wollen diese Shops knapp die Hälfte der Kunden verlieren bzw. neue abschrecken?

Anhand des Henne-Ei-Prinzips kann man die Problematik auch diskutieren: Bisher mag die Zielgruppe noch nicht mobil zugegriffen haben, weil das Angebot nicht optimal dargestellt wird. Folgt die Optimierung erst wenn die Zielgruppe willig ist? Oder lockt eine mobil-optimierte Website den Kunden?

Chief Executive von MoPowered Dominic Keen warnte schon Ende letzten Jahres vor dem Verzicht auf mobile Websites. ”Jüngste Untersuchungen von Google zeigen, das rund 15 Prozent des gesamten Online-Traffic dem mobilen Kanal zu verdanken sind. Das heißt: Jemand, der auf eine mobil optimierte Website verzichtet, kann ebenso gut seinen Online-Shop für einen Tag in der Woche `schließen´.”

An alle Händler ein Kompliment, die sich dem wachsenden Mobile Commerce Markt stellen und versuchen, die gebotenen Chancen für sich zu verstehen und zu nutzen. An die andere Hälfte ein Appell, das Thema doch wenigstens zu evaluieren.



Ab August Button-Lösung für Onlineshops

Ab dem 1. August 2012 wird die sogenannte „Button-Lösung“ für Onlineshops verpflichtend. Verbraucher sollen so vor Kostenfallen im Internet geschützt werden. Vom BVDW wird den Shopbetreibern erklärt worauf sie achten müssen.

Verbraucher sollen vor Kostenfallen im Internet geschützt werden

Viele Verbraucher wurden in den vergangenen Jahren im Internet Opfer sogenannter Kostenfallen. Der Gesetzgeber hat daraufhin im vergangenen Jahr ein neues Gesetz

Verabschiedet, das den Unternehmen mehr Transparenz abverlangt. Die Button-Lösung verpflichtet Webseitenbetreiber, Verbraucher unmittelbar vor Abgabe der Bestellung auf die Kosten und weitere wesentliche Vertragsinformationen hinzuweisen. Die Schaltfläche muss bei der Bestellung gut lesbar mit den Worten „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechenden eindeutigen Formulierung gekennzeichnet sein.

Die Verbraucher sind dann aber auch an den Vertrag gebunden, wenn sie auf so einen Button klicken.

Der Bundesverband für Digitale Wirtschaft (BVDW) hat in einem Whitepaper erläutert, wie Onlinehändler die Button-Lösung rechtskonform umsetzen können. Nicht nur Onlineshops, sondern alle Anbieter von kostenpflichtigen Diensten im Internet müssen ihre Webseiten bis zum 31. Juli 2012 anpassen. Es werden nicht nur unwirksame Verträge, sondern auch gegebenenfalls auch Abmahnungen durch Mitbewerber riskiert, wenn die neuen Regeln nicht eingehalten werden.

Der Anbieter muss unmittelbar bevor der Verbraucher die Bestellung abgibt, klar und verständlich in hervorgehobener Weise die wesentlichen Merkmale der Ware oder Dienstleistung, die Mindestlaufzeit des Vertrages, der Gesamtpreis der Ware oder Dienstleistung einschließlich aller damit verbundenen Preisbestandteile und die über den Unternehmer abgeführten Steuern bekanntgeben.

Wenn kein genauer Preis angegeben werden kann, muss anstatt dessen eine  Berechnungsgrundlage angegeben werden, die dem Verbraucher eine Überprüfung des Preises ermöglicht. Es müssen auch zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten aufgeführt werden und ein Hinweis auf mögliche weitere Steuern oder Kosten, die nicht über den Unternehmer abgeführt oder von ihm in Rechnung gestellt werden, gegeben werden.

All diese Pflichtinformationen müssen oberhalb des Bestell-Buttons gut lesbar, in ausreichend großer Schrift und unübersehbar dargestellt werden. Der Knopf muss mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer anderen entsprechend eindeutigen Formulierung versehen sein. Erlaubt sind Beschriftungen wie „kaufen“, „Einkauf abschließen“, „kostenpflichtig bestellen“ und „zahlungspflichtigen Vertrag schließen“. Beschriftungen wie „bestellen“, „Bestellung abschließen“, „weiter“ und „Anmeldung“ sind nicht erlaubt.

Die Regelung gilt laut BVDW auch für M-Commerce-Geschäfte.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite: https://www.fuse.de

Gerne beantworten wir Ihre Fragen persönlich, benutzen Sie hierzu unser Kontaktformular