Augmented Reality – Grenzüberschreitung der Sinne

Neben der uns umgebenden materiellen Realität hat sich in den letzten Jahrzehnten ein rasant wachsendes Paralleluniversum in Gestalt des Internets entwickelt. Das Internet ist für viele Menschen Teil der Umwelt geworden.

Zwischendurch Mails checken, mit dem Smartphone Zeitung lesen oder während der Arbeit für die Präsentation recherchieren sind Tätigkeiten, die ohne unser algorithmen-basiertes Paralleluniversum nicht möglich wären.

Die digitale Welt stützt immer mehr tägliche Handlungsabläufe und ohne sie wäre die moderne Informations- und Kommunikationsgesellschaft in vielen Bereichen zur weitgehenden Untätigkeit verdammt. Denn der Prozess zunehmender Vernetzung und Digitalisierung von Arbeitsabläufen ist weit fortgeschritten und unaufhaltsam auf dem Vormarsch.

Doch bisher setzten technische Möglichkeiten eine klare Grenze zwischen digital und analog. Internet – das war zumeist der heimische Desktop-PC. Heute ist Internet dank Smartphone-Technologie stets zur Hand. Wohin wir gehen – die digitale Welt geht mit. Unsere Kinder steuern ihre Spielkonsolen bereits jetzt mit Bewegungen statt mit Tasten. Genau hier setzt Augmented Reality oder zu deutsche „erweiterte Realität“ an. Durch Integration technischer Hilfsmittel in unsere physische Welt können Schnittstellen zu digitalen Inhalten geschaffen werden.

Anhand eines Beispiels kann dies am besten veranschaulicht werden. Stellen sie sich vor sie spazieren mit ihrem Smartphone durch den Laden. Sie wissen bereits, dass sie Barcodes oder QR-Codes mit der Kamera Ihres Geräts auslesen können und dann zusätzliche Informationen zum Produkt bekommen.

Augmented Reality geht aber noch einen Schritt weiter. Mit Augmented Reality können sie durch die Kamera des Geräts die Welt um sich herum betrachten und wie in einer digitalen Karte zusätzliche Informationen auf dem Bildschirm eingeblendet sehen. Vielleicht können Sie schon bald diesen Bildschirm auch mit Hilfe einer Brille betrachten, der gar auf ihre Netzhaut projetzieren lassen.

Was ein wenig nach Science-Fiction klingt, ist auf dem besten Wege, Realität zu werden. Arbeitnehmer könnten Arbeitsschritte und Lehrvideos aus dem Web direkt in ihr Sichtfeld einblenden. Telefonkonferenzen können durch 3-D-Projektionen der Gesprächsteilnehmer ersetzt werden, das Navi ist beim Autofahren stets im Blickfeld und Vermessungsarbeiten sind mit einem Wimpernschlag abgeschlossen.

Viele der Marktführer experimentieren schon heute mit Anwendungsmöglichkeiten. Denn für die Nutzer bedeutet die Verschmelzung der digitalen Welt mit haptischen Steuerungsmitteln in erster Linie nutzerfreundlichere Bedienung. Erste Gehversuche im Bereich der OLEDs zeigen, dass Augmented Reality auch für Printmedien interessant sein kann. Mit Hilfe der folienartigen Bildschirme können Magazine Cover erhalten, auf denen Filme oder kurze Clips abgespielt werden können. Angesicht derartig zahlreicher Anwendungsmöglichkeiten, sollte man diese Entwicklung im Auge behalten. Denn wenn Internet und Realität verschmelzen, wird Online-Werbung davon mit Sicherheit profitieren.

Mehr Beispiele finden Sie im Youtube-Kanal von Fuse:https://www.youtube.com/user/fusegmbh

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Generation ICar – vom Auto zum Smartcar

Immer mehr Menschen wollen – laut einer Umfrage des Branchenverbands “Bitkom“ – auch im Auto ins Internet gehen. Die Autohersteller arbeiten an der Verwirklichung dieser Idee.

Immer mehr Menschen wollen – laut einer Umfrage des Branchenverbands “Bitkom“ – auch im Auto ins Internet gehen. Vorrangig die unter 30-jährigen haben dieses Bedürfnis.

Die Autohersteller arbeiten an der Verwirklichung dieser Idee. Auf der Automobil-Messe „Genfer Autosalon“ wurden bereits erste Modelle mit einem Steckplatz für einen Tablet-PC vorgestellt.
Dabei steht nicht nur der Komfort des Auto-mobilen Internetzugangs mit seiner Möglichkeit, E-Mail und sozialen Netzwerke zu nutzen, im Vordergrund.
Es sollen auch Kanäle für einen interaktiven Austausch von Verkehrsinformationen zwischen den Autos geschaffen werden, so dass Verkehrs- und Straßenverhältnisse direkt und schneller abgerufen werden können. Zudem soll der angeschlossene Tablet-PC als Steuerung für Klimaanlage, Radio und Navigation dienen. Gerade die künftigen Elektroautos sind da Trendsetter und werden mit allem ausgestattet sein, was das digitale Herz begehrt. Für den Nissan Leaf z.B. gibt es Anwendungen, mit denen auf Funktionen wie Ladeüberwachung und ferngesteuerte Einstellung der Heizung zugegriffen werden kann.

Quellen:

https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Internet-im-Auto-Interesse-steigt-6062516.html

https://www.zeit.de/auto/2011-03/auto-vernetzung-smartphone