Recruiting per App

Hochqualifiziertes Personal ist begehrt wie nie zuvor. Als Folge des deutschen Wirtschaftsbooms wird der Fachkräftemangel in vielen Unternehmen zum kritischen Engpass. Insbesondere die Absolventen technischer Studiengänge wie Maschinenbau, IT oder Elektrotechnik werden händeringend gesucht. Im Kampf und die begehrten Absolventen werden daher neue Strategien fürs Recruiting ausprobiert.

Im Konkurrenzkampf um die begehrten Arbeitskräfte verlassen sich immer mehr Unternehmen auf innovative Methoden und setzen auf Bewerbungs-Apps statt Stellenanzeigen zu schalten. So auch E-Plus. Mit JobConnect veröffentlicht das Unternehmen nun eine kostenlose Smartphone-App, mit der interessierte Bewerber sich über Angebote und offene Stellen informieren können. Durch die App sollen Absolventen der begehrten Fachrichtungen schnell über Karrierechancen informiert werden – und zwar nach Möglichkeit bereits vor dem Studienabschluss.

Auch Media-Saturn setzt auf Karriere-Apps, um für einen dualen Studiengang im eigenen Hause zu werben. Die speziell entwickelte App macht sich dabei Aspekte von Social Media zu eigen und setzt auf authentische Inhalte. Die Studenten des ersten Jahrgangs des internatiolnal besetzten Studiengangs „International Retail Management“ nehmen dabei die Rollen von „Study Advisors“ ein, die interessierte Kandidaten mit Informationen über das Programm versorgen.

Innovativ ist die gut durchdachten Medienstrategie von Media-Saturn allemal. Durch authentische Kontakte zu echten Studenten und interaktive Rundgänge durch das Unternehmen per Video- und Fototour können sich Bewerber trotz räumlicher Entfernung ein gutes Bild vom Unternehmen machen. Und das kommt an.

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„The Museum of Me“ – Intels neuer Facebook Coup

Wer schon immer einmal einer Ausstellung über sich selbst beiwohnen wollte, kann derzeit auf der Facebook Seite der Firma Intel genau dies mit nur wenigen Klicks veranlassen. Über Facebook Connect kann man sein Profil mit der App von Intel verbinden und schon wenig später seine gesammelten Lebensdaten im Zuge einer digitalen Museumsführung begutachten. In unterschiedlichen Ausstellungsräumen könne Freunden, Fotos und Verknüpfungen optisch ansprechend betrachtet werden.

Nachdem Intel in diesem Jahr bereits mit „The Chase“, einer aufwendig animierten HTML5 Präsentation für Furore sorgte, ist dies nun bereits das zweite Beispiel von Intel für eine gute Facebook Strategie.

Vielen Nutzern gefallen diese personalisierten Angebote da sie sich durch eine originelle Idee deutlich abhebt und im Gedächnis bleiben. Dementsprechend eifrig teilen Nutzer die App mit ihren Facebook-Freunden. Die Facebookseite des Prozessorherstellers erlebte als Folge dessen einen ungeahnten Ansturm neuer Freunde.

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Google führt elektronische Währung ein

Mit Unterstützung einiger Marktführer im Finanzsektor stellt Google seinen US-Kunden schon bald mit „Google Wallet“ erstmals ein elektronisches Bezahlsystem für Mobiltelefone zur Verfügung. Teilnehmende Einzelhändler können hierdurch in Kürze auch offline elektronische Zahlungsmittel von ihren Kunden annehmen.

Momentan laufen die letzten Tests für die Einführung von „Google Wallet“ im Sommer 2011. Es gilt als wahrscheinlich, dass das kontaktlose Bezahlsystem nach erfolgreichen Probeläufen auch in Europa Anwendung finden wird. Mit Hilfe von Near Field Communication (NFC) nimmt ein Chip im Handy Verbindung zu einem Lesegerät auf und tauscht für den Bezahlvorgang relevante Informationen aus. Mit wenigen Fingertipps ist so der Kauf abgewickelt. Derartige Lesegeräte werden in den USA vom Google-Partner Mastercard bereits seit geraumer Zeit durch das PayPass System bereitgestellt. Dies erlaubte den Kunden von Mastercard kontaktloses Bezahlen mithilfe eines Chips in ihrer Kreditkarte. In Verbindung zum Mobiltelefon ist dies jedoch vollkommen neu.

Für Kunden kann dies zu einer deutlichen Vereinfachung des Einkaufs führen. Wenn die Geldbörse gerade einmal nicht zur Hand ist kann man nun sein Smartphone zücken, um bargeldlos zu bezahlen. Mit Hilfe einer passwortgeschützten App können die Nutzer verschiedene Kreditkarteninformationen einfach und übersichtlich verwalten. Ebenso können Gutschein- und Rabattaktionen für Produkte oder Unternehmen durch die App noch einfacher verwaltet werden.

Vorerst können nur Kunden von Mastercard und Inhaber des Google-Smartphones Nexus S von Samsung (welches mit dem entsprechenden NFC-Chip ausgestattet ist) an dem Probelauf teilnehmen. Der Suchmaschinen-Marktführer möchte jedoch schon bald weitere Partner mit ins Boot holen, um sein Bezahlsystem einem breiteren Nutzenkreis zugänglich machen zu können. Dies dürfte das rasante Wachstum von Google-Smartphone-Technologie einen weiteren Aufschwung bescheren. Für Unternehmen bedeutet dies, dass Online-Marketing weiter an Bedeutung zunehmen dürfte und die Trennung zwischen Online- und Offline-Marketing in Zeiten des mobilen Internets zunehmend verschwimmt.

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Wie wichtig ist die Zahl der Facebook-Fans? Und: Was macht Facebook-Fanpages erfolgreich?

Die meisten Großunternehmen und auch viele kleine und mittlere Firmen haben inzwischen eine eigene Fanpage auf Facebook. Die aktuelle Studie von Millward Brown und der World Federation of Advertisers (WFA) fragt danach, wie wichtig die Zahl der Fans für den Erfolg einer Fanpage ist – und welche anderen Kriterien es noch gibt.

Klar ist laut Vorgängerstudie: Je mehr treue Kunden eine Marke oder ein Unternehmen hat, desto mehr Fans auf Facebook. Doch ist die Anzahl der Fans wirklich das einzige Kriterium zur Messung des Erfolgs einer Fanpage?

Natürlich ist das wichtigste Ziel der Fanpage, die Loyalität zur Marke zu stärken und neue Marken-Botschafter zu gewinnen. Doch wie gelingt?

Die Fanpages im Social Web der Unternehmen unterscheiden sich mitunter stark. So sind manche tatsächlich „sozial“, in dem sie den Nutzer durch Like-Buttons und Kommentar-Möglickeiten miteinbeziehen.
Andere hingegen wirken wie eine bloße Plattform für Werbebotschaften. Diese Fan-Beziehung wird wahrscheinlich nicht lange halten. Wie eine Freundschaft muss auch die Beziehung zum Fan gepflegt werden: Er muss die Möglichkeit haben, sich zu äußern und das Gefühl bekommen, ernst genommen zu werden.

Die fünf Basics, die für eine Fanpage unerlässlich sind:

  • regelmäßige Postings
  • vertrauenswürdige Neuigkeiten
  • weiterführenden Informationen zu neuen Produkten
  • Aktionsrabatte
  • Wettbewerbe

Doch damit ist es noch nicht getan: Die gestiegene Erwartungshaltung sowie die große Anzahl an (konkurrierenden) Fanpages machen ein echtes Engagement unabdingbar.
Erst wenn die Fanpage sich eindeutig von ihren Mitbewerbern unterscheidet, hat sie Erfolg.

Fünf Tipps:

  • Humor
  • inhaltliche Abwechslung
  • Möglichkeiten der Interaktion ausnutzen
  • Innovationen
  • Community

Geht es dem Unternehmen mit der Fanpage nur um die Steigerung der Fan-Zahlen, ohne dass aktiv mit ihnen kommuniziert wird, wirkt sich das letztlich negativ aus. Die Fans spüren die „Leblosigkeit“ der Seite und werden ihre negative Einschätzung im sozialen Netzwerk weiter verbreiten.

Wenn das Unternehmen die Fanpage jedoch dazu nutzt, aktiv zu kommunizieren, wird sie beliebt und erfolgreich sein. Besonders wichtig: Positive und negative Reaktionen aufnehmen und sorgfältig und offen damit umgehen.

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Social Media im Handelsmarketing noch nicht so erfolgreich wie erhofft

Laut der Studie „Online Dialogmarketing im Retail“ herrscht beim Einsatz von Social Media im Handel bisher noch eine gewisse Kluft zwischen Hoffnung und Realität.

Online-Marketing gewinnt für Handelsunternehmen immer mehr an Bedeutung. Das gilt besonders für Dialogmarketingmaßnahmen wie E-Mail-Marketing und Social Media. Auch wenn sich vor allem bei Social Media noch nicht alle Erwartungen erfüllt haben.

Und so mixen die Befragten ihre Marketing-Methoden:

  1. Suchmaschinenoptimierung (SEO): 73,2%
  2. Suchmaschinenwerbung (SEM): 72,4%
  3. E-Mail-Marketing 71,2%
  4. Facebook: 47,2%
  5. Mobile Marketing: 13,5%

Für rund die Hälfte der befragten Retail-Unternehmen wird Mobile Marketing übrigens auch künftig keinen Platz im Marketing-Mix finden.
Dagegen punktet E-Mail-Marketing: Drei Viertel gehen von steigenden Versandvolumen im Online-Dialog aus, 42 Prozent prognostizieren steigende Öffnungsraten und 48,7 Prozent steigende Klickraten. Noch positiver sehen 51,4 Prozent die Entwicklung der Conversion-Raten.

84,6 Prozent sehen die Bedeutung von Social Media in den nächsten zwei Jahren steigen oder stark steigen. Doch Social Media steckt noch in den Anfängen. Viele Unternehmen haben bereits erste Erfahrungen gemacht – ein zielgerichteter Einsatz ist jedoch nur bei wenigen etabliert.

Eine Reihe von konkreten Hemmnissen könnte die Ursache dafür sein.
Ganze 59 Prozent der befragten Händler nennen mangelnde Ressourcen. Sie haben kein entsprechendes Personal oder keine freien Kapazitäten.
Dieser Mangel an eigenen Möglichkeiten und der hohe Beratungsbedarf, den viele Unternehmen noch haben, ist eine klare Ansage an Social Media Dienstleister.

Wichtigstes Ziel von Social Media Maßnahmen ist die Erhöhung der Kundenbindung. Die Steigerung des Bekanntheitsgrads und die Interaktion mit den Kunden folgen auf den Plätzen zwei und drei. Umsatzziele, Service und Marktforschung bilden das Schlusslicht.

Insgesamt sind die Unternehmen mit den bisher erreichten Social Media Ergebnissen nicht zufrieden – dabei sind die damit verbundenen Wünsche und Ziele groß.

Für die Studie „Online Dialogmarketing im Retail“ befragten E-commerce Center Handel (ECC) und E-CRM-Berater Artegic AG insgesamt 227 Handelsunternehmen aus dem B-to-B- und B-to-C-Bereich zum Einsatz von Online-Marketinginstrumenten.

FUSE unterstützt Sie bei der Einrichtung von Social Media Maßnahmen für Ihr Unternehmen. Im Fokus steht dabei der Aspekt der Zeitersparnis und der effektiven Nutzung vorhandener Ressourcen.
Wir nutzen dafür z.B. ein Tool, mit dem Sie mehrere Kanäle (Blog, Facebook etc.) gleichzeitig mit Inhalten beliefern.

Zum kostenlosen Download des 1. Teils der Studie, der 2. Teil erscheint in Kürze www.artegic.de/retailstudie

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