Neuerungen aus der Android-Welt – FUSE auf der droidcon

FUSE auf der droidcon Berlin
FUSE auf der droidcon Berlin

Letzten Monat fand in Berlin erneut die droidcon, eine weltweite Entwickler-Konferenz, statt. Unsere Android-Expertin Inga war vor Ort, um alles über die neuesten Entwicklungen zu erfahren.

Viele Vorträge befassten sich im Rahmen der Konferenz mit Best Practice Beispielen für Layout und Architektur von Apps. Klare Highlights der Konferenz waren die Vorträge von Chris Banes von Google und Dominik Helleberg von Inovex. Chris Banes thematisierte die optimale Verwendung der Themes und Styles, um eine einheitliche und stimmige App gestalten zu können. Dominik Helleberg brachte hingegen erste Einblicke in die Möglichkeiten der Augmented Reality Programmierung mit Googles Project Tango.

Auf das von Google während der I/O angekündigte neue Betriebssystem N wurde jedoch weniger eingegangen, als erwartet.

Die Stimmung der Konferenz war durchgehend gut und auch eine erste Feedback Abfrage von Friedger Müffke, einem der Gründer der droidcon, fiel eindeutig positiv aus. Auch wir freuen uns bereits jetzt schon auf das nächste Mal!

Google I/O Keynote: Vorstellung der neuesten Produktentwicklungen

Google I/O Keynote
Google I/O Keynote (https://www.youtube.com/watch?v=mp6UsuRteNw)

Gestern startete Google I/O, die jährliche Entwicklerkonferenz, mit der Keynote, einem ungefähr zweistündigen Überblick über die neuesten Produktentwicklungen seitens Google. Wir haben uns den Livestream angeschaut und stellen die neuesten Entwicklungen vor:

Google Assistant – selbstlernender Mechanismus zur Optimierung von Suchanfragen

Der neue Google Assistant arbeitet mit künstlicher Intelligenz und bearbeitet dadurch Suchanfragen kontextabhängig. Zentraler Ansatz von Google ist es hierbei, Menschen in ihrer realen Lebensumwelt zu unterstützen („help get things done in the real world“). Der Assistant lernt, wonach wir suchen und optimiert die Suchergebnisse daraufhin. Er ist die Grundlage für die folgenden Neuerung von Google.

Google Home soll unseren Alltag revolutionieren

Google Home lässt den Assistant in unser Zuhause einziehen. Mit einem ansprechenden und individualisierbaren Äußeren und integrierten Lautsprechern lässt sich die kleine „Box“ vollständig per Sprachsteuerung bedienen. Nicht nur, erlaubt Google Home die Interaktion mit Google Assistant und damit einhergehend die Bewältigung von alltäglichen Aufgaben, auch können wir problemlos Musik abspielen oder Videos auf unserem Fernseher starten sowie Funktionen zur Haussteuerung integrieren. Das Gerät soll nicht vor Herbst auf dem Markt erscheinen.

Allo & Duo – die neuen Kommunikations-Apps

Allo und Duo sind neuartige Kommunikations-Apps. Allo ist ein machine-learning basierter Chat-Client. Er bringt einige verspielte Funktionen mit sich, wie zum Beispiel die „whisper/shout-Funktion“, durch die der Nutzer über eine Skala die individuelle Größe des Textes seiner Nachricht bestimmen und ihr somit noch mehr Emotionen anhängen kann.

Besonders interessant ist die „Smart-Reply-Funktion“. Angepasst an den jeweiligen Schreibstil schlägt die Funktion auf Basis von Bild- und Texterkennung selbstlernend Antwortoptionen zur Auswahl vor. Auf Dauer gesehen werden wir also immer weniger selbst schreiben müssen. Auch das Assistant-System kommt hier zum Tragen: Der Assistant soll auf den thematischen Kontext des Chats reagieren, proaktiv in Gespräche eingreifen und bspw. durch Restaurantvorschläge und anschließende Reservierungen unterstützen. Zusätzlich kann auch ein eigener Chat mit Google Assistent eröffnet werden, in dem ebenfalls proaktiv für den jeweiligen Nutzer relevante Inhalte geliefert werden.

Das Besondere an Duo, dem neuen Google-Video-Chat, ist die Übertragung vom Bild des Anrufers bereits vor Annahme des Video-Calls – die „Knock Knock –Funktion“. Ziel ist hierbei die Übertragung von Stimmungen noch vor Gesprächsbeginn. Beide Apps sollen im Sommer verfügbar sein.

Android N – das neueste, derzeit noch namenlose Betriebssystem

Für das neue Betriebssystem Android N, das im Spätsommer erscheinen soll, existiert derzeit noch kein Name. Namensvorschläge können von allen Kreativen auf der Kampagnenwebsite eingereicht werden. Zu den Features zählen Quick Reply, Unicode 9 Emojis, Fast App Switching und Multi Window. Zusätzlich wird die Übersicht der zuletzt geöffneten Apps intelligenter gestaltet: Apps, die lange nicht mehr in Benutzung waren, sollen automatisch geschlossen werden und auch ein „clear all“- Button wird integriert.

Flexiblere Gestaltung und automatische Aktivitäten-Erkennung: Android Wear 2.0

Die Watchfaces erhalten eine flexiblere Gestaltung. Auch Smart Reply und eine Tastatur erhalten Einzug auf den Uhren. Die Uhren sollen in Zukunft selbstständig die Aktivitäten erkennen und in den entsprechenden Modus schalten. Google setzt vermehrt auf Standalone-Apps, um sich auf die nächste Generation der Smartwatches vorzubereiten, die durch eSim selbst internetfähig werden. Das Update für das Smartwatch-System wird im Herbst erwartet.

Daydream ist die neue Plattform für Virtual Reality

Daydream, die neue Plattform für Virtual Reality, setzt sich zusammen aus den drei Komponenten Smartphone, Headset mit Controller und Apps. In Android N ist bereits ein spezieller VR-Modus vorgesehen, in den sich Apps einklinken können. Die Plattform soll im Herbst starten.

Android Instant Apps

Android Instant Apps soll durch einen modularen Aufbau von Apps ermöglichen, Links direkt in einer App zu öffnen, ohne diese im Vorfeld installiert zu haben. Es wird jeweils nur das Modul runtergeladen, das für die spezifische Ansicht nötig ist. Die Anpassung von bereits vorhandenen Apps soll sich für Entwickler als wenig aufwendig gestalten. Die Grenzen zwischen Websites und Apps verschwimmen mit Instant Apps somit zunehmend.

Insgesamt betrachtet sind doch viele Entwicklungen als Reaktionen auf Konkurrenzprodukte identifizierbar und nur wenige eigene Akzente wurden gesetzt. Inwieweit alle diese Entwicklungen halten, was sie versprechen und sich von den Konkurrenzprodukten abheben, bleibt abzuwarten. Spannend wird es aber auf jeden Fall!

Android beherrscht den Markt – Android App Programmierung startet durch

Im 2. Quartal 2013 hat Googles mobiles  Betriebssystem Android mit seinem Marktanteil noch einmal zugelegt und liegt jetzt bei beinahe 80%.
Laut aktueller Zahlen der Strategy Analytics zur Lage auf dem Smartphone-Markt hat Andoid seit dem letzten Jahr um zehn Prozentpunkte zugelegt.
Fast 300 Millionen Smartphones gingen weltweit über den Ladentisch, darunter rund 182 Millionen Android-Geräte und 31 Millionen iPhones.
Android dominiert also in bisher ungeahnter Weise den Smartphone-Markt. Die Gründe liegen zum einen im gerade endenden Produktzyklus der Apple-Geräte und zum anderen im  fortlaufenden Preiskampf der Android-Hersteller – offensichtlich erfolgreich angefeuert von Google.

Mehr Informationen zu App Programmierung.



Werbeagentur FUSE Hamburg informiert: Apple verliert Marktanteile

Tablets mit Android OS nähern sich immer dichter dem iPad an

Dies ergaben die neusten Zahlen der IDC (International Data Corporation), darüber hinaus machen die Zahlen deutlich, dass sich der weltweite Markt für Tablets schnell etabliert.
So wurden im 3. Quartal des Jahres von allen Herstellern zusammen 27,8 Millionen Tablet-Computer ausgeliefert, das sind 6,7 % mehr als im 2. Quartal und sogar 49,5 % als im Vorjahreszeitraum.
Vor allem Samsung und Amazon haben Marktanteile gewonnen, während Apple Marktanteile verloren hat: stammten zwischen April und Juli noch 65,5 % aller Tabletts von Apple, waren es zwischen Juli und September nur noch 50,4 %.

Warum sinkende Marktanteile trotz größerer iPad Auslieferzahlen?

Obwohl das 2. Quartal 2012 für den Marktführer Apple überdurchschnittlich gut lief, betrug der Marktanteil im 3.Quartal „nur“ 59,7 %. Zudem hat Apple trotz sinkender Marktanteile 26,1 % mehr iPads als im Vorjahresquartal ausgeliefert.
Schuld an diesem Ungleichgewicht zwischen sinkenden Marktanteilen und steigenden Lieferzahlen ist die Konkurrenz, die einfach sehr viel schneller wächst.

Relativ weit abgeschlagen hinter Apple, die im letzten Quartal 14 Millionen iPads ausgeliefert haben, liegt die Nummer 2, Samsung, mit 5,1 Millionen ausgelieferten Tablets.
ABER: von einem Quartal zum nächsten ist das für Samsung ein Plus in Höhe von 115 %, im Jahresvergleich sogar 325 % !

Amazon bereits innerhalb kürzester Zeit Nummer 3

Obwohl Amazon erst seit vorigem Jahr mit seinem Kindle Fire am Tablet-Markt ist, werden bereits Marktanteile von 9 % verzeichnet.
Viertgrößter Tablet-Produzent ASUS steigerte sich um 242,9 %: Lieferte das Unternehmen im 3.Quartal 2011 noch 0,7 Millionen aus, so waren es ein Jahr später 2,4 Millionen. Ausgedrückt in Marktanteilen entspricht das einer Steigerung von 3,8 % auf einen Anteil von 8,6 %.

Bedeutend größer ist der Abstand zur Nummer fünf am Markt, Lenovo. Lenovo wuchs immerhin doppelt so schnell wie der Gesamtmarkt und steigerte seine Auslieferungen im Jahresvergleich von 0,2 Millionen auf 0,4 Millionen Geräten, also um 100 %.

Betrachtet man nun den Rest der Tablet Hersteller, so stellt man fest, dass deren Marktanteil von 28,9 % auf 12,2 % abgesackt ist.

Tablet-Zahlen, 3. Quartal
Tablet-Zahlen, 3. Quartal

Bleibt abzuwarten, wie der Tablet Markt sich in diesem 4. Quartal entwickeln wird.


In eigener Sache: Was FUSE bewegt

„Tue Gutes und rede darüber“ – das ist die einfachste Formel für gutes Marketing und sollte eigentlich am Anfang stehen. Da wir aber die Interessen unserer Kunden an den Anfang dieses Fuseletters stellen wollten, folgt nun eine kleine Übersicht über das, was FUSE im August bewegt.

Der Markt für Apps boomt. Das bekommen wir auch bei FUSE in Form von zunehmenden Anfragen zu spüren. Zuletzt hat FUSE für die internationale Fachmesse „Early Bird“ in Hamburg eine App entwickelt. Funktionalitäten der App sind eine Map der gesamten Messe, Suchfunktionen, Übersicht über das Rahmenprogramm sowie ein Aussteller- und Hallenplan. Zusätzlich wurde eine Schnittstelle mit einem Content-Management-System programmiert um Inhalte so einfach und unkompliziert einstellen zu können. Die App ist sowohl für iPhone als auch für Android erhältlich.

Auch unser derzeitiges Projekt, eine App mit Push-Notification-Service, wird für Android und iPhone (iOS) entwickelt. Der Gesundheitsdienstleister ARZ stellt die App für Apotheker bereit, die ihre Bestellungen so immer im Blick haben ähnlich wie bei einer Sendungsverfolgung übers Netz.

Doch nicht nur Apps beschäftigen uns momentan. FUSE bedeutet auch Film aus Leidenschaft. Ob 3D, Animation oder Imagefilm – durch langjährige Expertise verstehen uns insbesondere auf die Erstellung von Produktfilmen bei denen verschiedenste Techniken zum Einsatz kommen. Dies konnten wir zuletzt bei den Promotionfilmen für die neue Kameramodelle von Olympus der PEN Familie (PEN EP 3, PEN Lite, PEN mini). Da die Filme Teil einer internationalen Marketingstrategie sind, wurden zahlreiche Sprachversionen in Zusammenarbeit mit professionellen Übersetzern angefertigt. Das Ergebnis können sie schon bald in HD-Qualität online in Shops und offline als Instore TV begutachten.

Haben Sie Fragen zum Thema Animation und Film bei FUSE?

Kampf der Tablet Giganten – iOS vs. Android

Apple ist klarer Marktführer auf dem hart umkämpften Tablet-Markt. Doch ein hoch gehandelter Konkurrent für das Apple Betriebssystem iOS steht bereits in den Startlöchern: Android. Nun gilt es für Apple, die eigene Position als Vorreiter bei den Tablet-PC gegen Angreifer Google zu verteidigen

Denn sowohl im Tablet- als auch im Smartphone-Markt schmilzt der Vorsprung zum Konkurrenten Google mit seiner Alternative Android. Bei Smartphones hat Android bereits die Nase vorn. Der globale Marktanteil des iPads ist bereits von 90 auf nur noch 60 Prozent gesunken. Zeichnet sich hier derselbe Machtwechsel ab, wie bereits auf dem Smartphonemarkt? Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) wurde dieser Trend bereits deutlich sichtbar. Immer mehr Hersteller bieten ihre Produkte mit Android-Betriebssystem an.

Für Entwickler bringt Android einige Vorteile mit sich. Denn während man sich für iOS noch in Objective-C, eine bisher wenig verbreitete Programmiersprache, umständlich einarbeiten musste, basiert Android auf dem verbreiteten Java. Auch ist kein spezieller Rechner notwendig – der Code kann unter Windows, Linux oder Mac geschrieben werden. Apple Apps hingegen können nur vom Mac aus mithilfe eines speziellen Programms entwickelt werden.

Haben Sie Fragen zum Thema App Entwicklung und Programmierung für iPhone, iPad, Android oder Facebook in Hamburg?

Mobiles Bezahlen – Mobile Payment

Einer Studie von Juniper Research belegt, dass mobiles bezahlen per Smartphone („Mobile Payment“) auch in Deutschland zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Bereits jetzt bezahlen rund 1,8 Millionen Nutzer mit Hilfe ihres Smartphones. Bis 2015 dürfte die Nutzerzahl sich auf 2,5 Millionen erhöhen und somit um rund 40% zunehmen. Insbesondere im Bereich Nahverkehr und Unterhaltung besteht noch deutliches Wachstumspotential.

Für Nutzer von mobilen Bezahlservices zählt dabei vor allem die schnelle Kaufabwicklung und zeitliche Unabhängigkeit von Servicezeiten. Langes anstehen am Ticketautomaten gehört vielerorts für Smartphone-Besitzer bereits der Vergangenheit an. Aber auch mobil erworbene Medien wie Filme, Musik oder Online-Magazine erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Dass das Potential für Smartphone-Bezahlfunktionen in Deutschland bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist zeigt ein Blick nach Indien. Dort werden für das Jahr 2015 rund 400 Millionen Nutzer erwartet. Tendenz weiter steigend.

Diesen Trend haben die Großen der Branche bereits erkannt. Zusammen mit Mastercard entwickelte Google ein neues Bezahlkonzept für Smartphones: Google Wallet. Das System basiert auf einer Flächendeckenden Bereitstellung von Auslesegeräten durch den Finanzdienstleister Mastercard in Verbindung mit einem neuen Smartphone aus dem Hause Google. Dieses hat von Haus aus einen Chip integriert, der mit den Bezahlstationen kommunizieren und Zahlungsdaten austauschen kann.

Sowohl Käufer als auch Anbieter können von Mobile Payment profitieren. Kunden können bequemer einkaufen ohne sich dabei von langen Schlangen oder Öffnungszeiten eingeschränkt zu fühlen. Verkäufer die diesen zusätzlichen Service anbieten dürfen sich daher über Umsatzzuwächse freuen.

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Digitale iPad App vs. Analoge Zeitung: Printmedien im Umbruch

Die Prognosen für die langfristige Entwicklung des Marktes für Printmedien sind alles andere als gut. Im Kampf um Verkaufszahlen und Werbekunden werden Verlage immer öfter von Online-Medien abgehängt. Selbst Discounter wie Aldi haben ihr Anzeigevolumen in Tageszeitungen drastisch reduziert und der Markt für Geschäftsanzeigen brach um 11,4 Prozent ein.

Zugleich drängen neue Akteure wie Facebook und Google auf den Markt für Werbung und das Anzeigevolumen in Online-Medien wächst unaufhaltsam weiter. Aber auch der Markt für Berichterstattung erfährt Konkurrenz durch Internetmedien. Der Vorstoß der Öffentlich-Rechtlichen, größere Schwerpunkte im Bereich Online-Dienstleistungen zu setzen, versetzte die Verlegerlandschaft in Aufruhr.

Eines steht fest: Die Medienlandschaft befindet sich im Umbruch. Vor allem jüngere und umsatzstarke Zielgruppen greifen deutlich seltener zu Printmedien und ziehen digitale Alternativen vor. Dies kann die Marktstellung von Verlagshäusern ins Wanken bringen – Muss es aber nicht. Denn gerade Printmedien können sich die Vorteile des Internets zu Nutze machen und mit hochwertigen Inhalten auch digital punkten.

Insbesondere Lokalzeitungen bieten ihren Lesern unverwechselbare Informationen über die Region und haben hierdurch ein Alleinstellungsmerkmal. Schließlich können sich Printmedien mit Innovation und Kreativität einen modernen Anstrich geben und neue Kunden für sich gewinnen. Rund 52% der Internetnutzer lesen regelmäßig online Zeitung. Bei fehlendem Online-Angebot bleibt dieses Wachstumspotential jedoch ungenutzt.

Unterschiedliche Zeitungen nutzen dabei vielfältige Geschäftsmodelle. Bewährt hat sich dabei eine Mischung aus Bezahl- und Gratisinhalten. Online-Werbung kann dabei zusätzlich zur Finanzierung beitragen. Unter den Bezahlinhalten sind die Zeitungs-Apps fürs Smartphone und den Tablet-PC besonders beliebt. Zeitungsleser können derzeit aus 40 Angeboten fürs iPhone und 60 Apps fürs Smartphone wählen.

Selbst die Öffentlich-Rechtlichen möchten ihr Image mit der geplanten Tagesschau-App auf den neuesten Stand bringen. Das Vorhaben stößt bei Verlagen auf Kritik. Diese sehen die eigene Marktposition gefährdet, wenn sie sich der Konkurrenz einer staatlich finanzierten Nachrichten-App stellen müssten. Doch dies ist bei weitem nicht der einzige juristische Streitpunkt. Google muss sich mit einem Kartellverfahren auseinandersetzen. Der Vorwurf: Eigene Seiten werden von dem Suchmaschinenmonopolisten bei Suchergebnissen bevorzugt genannt. Das Urteil steht noch aus.

Derzeit werden nicht nur juristisch, sondern auch ganz praktisch die Weichen für die Medienlandschaft 2.0 gestellt. Viele große Zeitungen bieten bereits eine eigene App an. Darunter auch Focus Online, stern.de und die Bild Zeitung. Die hitzig geführten Debatten rund um Online-Medien bestätigen, dass der Markt für Online-Inhalte von den Marktführern bereits lange schon als das erkannt wurde, was er ist: Die Zukunft.

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Die Zukunft der App Entwicklung

Die neue Studie von VisionMobile zum Thema App Entwicklung erlaubt einige interessante Ausblicke auf die Zukunft des Marktes für Apps. Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Unternehmen hat sich verändert. Immer mehr Unternehmen setzen auf einen eigenen Stab von Entwicklern die firmenspezifische Apps programmieren.

Auch die für die App Programmierung genutzte Software ist im Wandel begriffen. Symbian und Java ME sind weiter auf dem Rückzug. Neuer Marktführer ist mit einem Marktanteil von 67% das von Google entwickelte System Android, dicht gefolgt von Apples iOS, das von rund 59% der App Entwickler genutzt wird. An dritter Stelle der Beliebtheitsskala finden sich schließlich plattformübergreifende Sprachen wie HTML und JavaScript.

Bei der Wahl der geeigneten Plattform gibt es einige grundlegende Fragen zu beachten:

  • Nutzerzahlen und zukünftige Entwicklung im relevanten Marktsegment
  • Anwendungsmöglichkeiten
  • Kommerzielle Impulse der Plattform (z.B. App-Store von Apple)
  • Mögliche Gewinnchancen, Kosten der Entwicklung
  • Sicherheit des Betriebssystems
  • Langfristiger Nutzen fürs Firmenimage (Innovation)

Chancen sehen die Entwickler in diesem Jahr vor allem für das neue Windows Phone, welches durch ausgefeilte Entwicklerwerkzeuge überzeugt. Ob sich Windows jedoch im hart umkämpften Markt für Smartphones erfolgreich positionieren kann entscheiden nicht die App Entwickler. Schließlich sind es die Verbraucher, die von dem neuen Smartphone Betriebssystem überzeugt werden müssen.

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