FUSE-AI beteiligt sich an der Entwicklung von DIN SPEC PAS 13266 zur Entwicklung von Deep-Learning-Bilderkennungssystemen

 „Normen entwickeln diejenigen, die sie später anwenden.“ (DIN)

Unternehmen geben ihren fachlichen Input zur DIN SPEC

Ziel einer DIN SPEC ist es, Standards, die sich bei einem Forschungsprozess entwickeln, auf den Markt zu bringen. Die DIN SPEC wird als „Vorläufer“ einer DIN-Norm gewertet. Unternehmen aus einem spezifischen Bereich haben die Chance, diese Standards oder Leitlinien mit zu entwickeln. Durch den Input aus verschiedenen Instanzen wird die Möglichkeit geschaffen, ein Thema umfassend zu umreißen und in Folge dessen eine hohe Qualität des Standards ermöglicht.

Zur Erarbeitung der Inhalte werden mindestens drei Unternehmen hinzugezogen, die gemeinsam an der DIN SPEC arbeiten. FUSE-AI entwickelt gemeinsam mit MindPeak und Psiori eine neue DIN SPEC. Dabei handelt es sich um die PAS 13266, einen „Leitfaden für die Entwicklung von Deep-Learning-Bilderkennungssystemen“. Mit dieser Leitlinie soll die Möglichkeit geschaffen werden, Bilderkennungssystem aus dem Bereich des Deep Learning einfacher und standardisiert anwenden und entwickeln zu können.

Das Kick-Off-Meeting fand am 24. Juni 2019 in Berlin statt – mit dem Ziel, die wichtigsten Inhalte für den Leitfaden zu erfassen. In der nun bevorstehenden Arbeitsphase wird der Leitfaden durch FUSE-AI, MindPeak und Psiori entwickelt. Diese zweite Phase nimmt durch den hohen Arbeitsaufwand mehrere Monate in Anspruch. Nach einer Verabschiedung durch das Konsortium ist eine Veröffentlichung der DIN SPEC PAS für Anfang 2020 geplant.

Welches Ziel verfolgt die DIN SPEC PAS 13266 bzgl. Deep-Learning-Bilderkennungssystemen in der Praxis?

Bei der Bilderkennung gibt es eine Reihe von Fehlerquellen, die durch Deep-Learning-Systeme kompensiert werden können. Der Leitfaden soll hinsichtlich dieser Probleme eine Hilfestellung bieten und ermöglicht es, die Entscheidungsträger über die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten zu informieren. Er gilt nicht nur für die Entscheidungsträger genannter Systeme, sondern soll zusätzlich die Entwickler dieser unterstützen. Darüber hinaus gibt die Leitlinie Rückschlüsse auf den geschätzten Aufwand und den Nutzen eines Deep-Learning-Systems. Dadurch können gezieltere Erfolgsprognosen gestellt werden.

Besonders relevant ist dieses Dokument folglich für die Umsetzung eines Deep-Learning-Systems in der Praxis. Die Qualitätssicherung sowie die Strukturierung der Datensammlung und -aufbereitung sind nicht zuletzt wesentliche Bestandteile der Leitlinie.

Kennen Sie das Periodensystem der Künstlichen Intelligenz?

Das Periodensystem als Entscheidungshilfe – In welchem Bereich wollen Sie KI einsetzen?

Spracherkennung, Bilderkennung oder Datenidentifikation – welches Einsatzgebiet für Künstliche Intelligenz ist in Ihrem Unternehmen denkbar?

Eine Hilfestellung bietet das Periodensystem der KI, das von Bitkom entwickelt worden ist.

Kennen Sie das Periodensystem der Elemente? Für Naturwissenschaftler bietet dieses einen strukturierten Überblick über Atome und Moleküle und unterstützt sie dabei, komplexe Verbindungen zu verstehen.

Welches sind die KI-Elemente?

Ein Projektteam des Bitkom e.V. hat sich mit einem solchen Periodensystem auseinandergesetzt und es auf den Bereich der Künstlichen Intelligenz übertragen. Angelehnt an das allseits bekannte Periodensystem aus der Chemie werden im Periodensystem der Künstlichen Intelligenz einzelne Teilbereiche der KI als Elemente dargestellt. Das Ziel ist es, Einsatzbereiche zu definieren sowie Chancen und Risiken der KI zu verdeutlichen. Damit erhalten Entscheider in Unternehmen einen Überblick.

Insgesamt werden 28 Elemente im Periodensystem der KI in Form von Kacheln abgebildet. Es ist unterteilt in die drei Gruppen Assess, Infer und Respond. Durch unterschiedliche Farben werden die Gruppen voneinander differenziert, sodass eine übersichtliche Darstellung entsteht.

Nehmen wir als Beispiel das Element mit der Abkürzung „Fr“. Dabei handelt es sich um die „Face Recognition“ als ein Element der KI. Die zugehörige Kurzbeschreibung lautet: „Das Erkennen von Gesichtern und emotionalen Zuständen in Bildern oder Videosignalen.“ Wird eine detaillierte Beschreibung zum spezifischen KI-Element benötigt, versteckt sich diese hinter den einzelnen Kacheln.

Die Entscheidungsgrundlage für den Einsatz von KI

Steht ein Unternehmen vor der Frage, ob und in welcher Form KI in den eigenen Prozessen eingesetzt werden soll, empfiehlt sich ein Blick auf das Periodensystem. Entscheider können sich so vorinformieren und Chancen für den Einsatz von KI erkennen. Das Periodensystem ist also als Leitfaden zu verstehen.

Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie Interesse am Einsatz von KI in Ihrem Unternehmen haben. Sprechen Sie mit Frau Dr. Reimers-Kipping von FUSE-AI: sabrina.reimers-kipping@fuse-ai.de

Quelle: https://periodensystem-ki.de/Mit-Legosteinen-die-Kuenstliche-Intelligenz-bauen 

Erster Bürgermeister Hamburgs Dr. Tschentscher zum Thema KI in der Medizin

Dr. Tschentscher war in leitender Position am UKE tätig, bevor er in die Politik ging. Im Interview mit Matthias Steffen am 7. Juli 2019 antwortet er auf die brennenden Fragen der Mediziner:
Wie kann Künstliche Intelligenz in der Diagnose helfen? Müssen Ärzte jetzt auch Informatik als Nebenfach wählen? Wer trägt am Ende die Verantwortung – der Arzt oder die Software?

Setzen Sie KI Methoden ein, um Ihre Daten
nutzbar zu machen

Maximilian Waschka von FUSE-AI

Was ist überhaupt „Künstliche Intelligenz“, kurz KI? Dabei handelt es sich, vereinfacht gesagt, um Algorithmen oder Systeme, die bestimmte Muster selbstständig erkennen, analysieren und aus der Analyse lernen.  

Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, beantwortet Ihnen Matthias Steffen alle Fragen zu diesem Thema.

E-Mail matthias.steffen@fuse.de, Tel. 0171 26 90 328

www.fuse-ai.de

KI-gestützte Smartphone App zur Erkennung von Hautveränderungen

Maximilian Waschka von FUSE-AI erklärt Rikea Harms und Philipp Renken wie die unsere App funktioniert und wie sie eingesetzt werden kann.

Mehr Informationen über FUSE AI finden Sie hier.

Möchten Sie eine persönliche Beratung oder einen Workshop vereinbaren, um über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Ihrem Unternehmen zu sprechen, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@fuse-ai.de.

NEUER FUSE-AI FILM

Im neuen FUSE-AI Film beschreiben wir, wie wir das Thema Künstliche Intelligenz in der Medizin angehen.

Der Film wurde zur Begleitung einer eigenen Crowdfunding Aktion gedreht. Ziel soll es sein, 200 private Investoren zu finden.

Die Interviews in voller Länge sehen Sie bei FUSE AI.
Möchten Sie mehr über den Einsatz von KI in Ihrem Unternehmen erfahren, dann schreiben Sie uns unter info@fuse-ai.de.

Wenn aus Daten Gesundheit geschaffen wird und der Einfluss der Mega-Konzerne

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen kann durch KI-gestützte Systeme vorangetrieben werden.

Anbietern außerhalb des Gesundheitswesens eröffnet sich durch die dadurch mögliche Sammlung gesundheitsspezifischer Daten völlig neue Chancen.

Mittels erhobener Datenmengen werden Potenziale eröffnet, die enorme Auswirkungen auf therapeutische sowie diagnostische Maßnahmen haben. Gesundheitsdaten, die z.B. durch Wearables generiert werden, können im großen Stil aufbereitet und weiterverarbeitet werden. Innovative Lösungen tummeln sich jedoch überwiegend auf dem zweiten Gesundheitsmarkt.

Dies zeigt sich vor allem in den USA. Amazon, Berkshire Hathaway und JP Morgan etwa bieten ihren Mitarbeitern eine eigene Krankenkasse. Damit versuchen sie u.a. die Gesundheitskosten niedrig zu halten.

Das us-amerikanische Healthcare Joint Venture „Haven“

Anfang 2018 gründeten die drei Unternehmen das Joint Venture Haven. Die Ziele von Haven sind die Verbesserung der Gesundheitsleistungen und die Senkung der Kosten für die Mitarbeiter der drei Unternehmen, die Erleichterung des Zugangs zur Grundversorgung, die Erschwinglichkeit von verschreibungspflichtigen Medikamenten und die bessere Verständlichkeit der Versicherungsleistungen.

Weiterhin soll mehr Transparenz geschaffen werden, sodass Akteure des Gesundheitswesens wie Pharmakonzerne, Mediziner oder Kliniken besser miteinander vernetzt sind.

Atul Gawande, CEO von Haven, versprich Großes: Er hat die Vision allen Mitarbeitern und deren Familien die Versorgung zu bieten, die sie benötigen und das unabhängig vom Einkommen. Aktuell gilt das Angebot zwar nur für Mitarbeiter der genannten Unternehmen, die Ausweitung auf das us-amerikanische Gesundheitswesen ist jedoch geplant. Eine Zusammenarbeit mit weiteren Krankenversicherungen und Kliniken wird angestrebt.

Amazon und Apple im US-Gesundheitsmarkt

Einige amerikanische Kliniken beziehen bereits medizinische Produkte wie Verbandsmaterialien von Amazon. Außerdem wurde bereits die Online-Apotheke „PillPac“ von dem Online-Versandhandel aufgekauft, womit sie sich Zugang in die Pharma-Branche geschaffen haben. Auch einige deutsche Apotheken haben schon Verträge mit Amazon geschlossen und verkaufen rezeptfreie Produkte über deren Marketplace-Plattform. Insbesondere die Prime-Now-Funktion verstärkt den Konkurrenzkampf mit dem etablierten Apotheken-Versandhandel.

Apple richtete zwei Gesundheitszentren ein, um Mitarbeiter und deren Familien zu versorgen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf präventiven Maßnahmen. Außerdem werden in diesen Gesundheitszentren neue Gesundheitsprodukte und -dienstleistungen vor ihrer Markteinführung getestet.

Die neuste Generation der Apple-Watch analysiert die Herzfrequenzraten und warnt bei Herzrhythmusstörungen wie dem Vorhofflimmern. Das ResearchKit von Apple zeigt Potentiale auf, Studien auch auf großen Distanzen durchzuführen und über Datentransfer wichtige Informationen auszutauschen. Pharma-Unternehmen haben so direkten Zugang zu potenziellen Teilnehmern für spezifische Studien. Apple nutzt die Daten laut eigenen Angaben, um weitere Fortschritte auf dem Gesundheitsmarkt zu machen, Nutzer optimal zu betreuen und Warnungen vor möglichen Erkrankungen auszugeben.

Britische Kooperation von Babylon Health App und Versicherung Bupa

Auch in Europa bricht der Gesundheitsmarkt auf. Das britische Healthcare Start-up Babylon Health hat Verträge mit dem Versicherungsunternehmen Bupa abgeschlossen.

Damit haben Versicherte dieses Anbieters die Möglichkeit, die KI-gestützte App von Babylon Health in Anspruch zu nehmen. Beschwerden werden durch die intelligente Software analysiert und Nutzer erhalten umgehende Informationen zur ihrem gesundheitlichen Status. Durch die App wird eine optimale Vernetzung gewährleistet und bietet Datenaustausch zwischen den Akteuren.

Die Auswirkungen auf den Gesundheitsmarkt Deutschland

All dies sind Potenziale, die durch Kooperationen zwischen Krankenkassen und eHealth-Unternehmen auch in Deutschland verwirklicht werden könnten.

KI-gestützte Gesundheits-Applikationen wie ada oder DOCYET sind Beispiele wie Krankenkassen ihr Leistungsangebot durch KI unterstützen können. Es werden dadurch umfassende Datenmengen generiert und können effizient genutzt werden. So kann die Digitalisierung auch weitergehenden Einfluss auf die Regelversorgung nehmen.

Politisch gesehen mangelt es in Deutschland am Willen, die Digitalisierung voranzutreiben. Anderen europäische und außereuropäischen Länder sind laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung deutlich weiter.

So bleiben viele brennende Fragen offen: Welchen Einfluss nehmen die Mega-Konzerne auf dem deutschen Gesundheitsmarkt? Stellt ihr Vorgehen eine Bedrohung für den deutschen Gesundheitsmarkt dar?

Ist es sinnvoll weitere Kooperationen mit Anbietern zu schaffen, die bereits langjährige Erfahrungen im Lifesytle-, Fitness und Gesundheitsbereich vorweisen und auf diese Weise an große Datenmengen zur Weiterverarbeitung zu gelangen?

Bieten sich Kooperationen zwischen bereits etablierten Lifestyle- und Fitnessunternehmen und Krankenkassen an, um gemeinsam an einer digitalen Lösung zu arbeiten?

Wie wappnen sich die Krankenkassen für die Veränderung?

Hamburger Ausstellung „Out Of Office
Wenn Roboter und KI für uns arbeiten“

Ausstellung Arbeitswelt Künstliche Intelligenz Robotik Hamburg
Ausstellung Arbeitswelt Künstliche Intelligenz Robotik Hamburg

Sie interessieren sich für Roboter und künstliche Intelligenz?

Dann besuchen Sie eine interessante Ausstellung im Hamburger Museum der Arbeit.
Auch für Kinder und Jugendliche geeignet!

Die Ausstellung zeigt, welche tiefgreifenden Umbrüche durch KI und Roboter in der Arbeitswelt bereits stattfinden – und welche uns noch bevorstehen.

Die Besucher haben außerdem die Möglichkeit, sich aktiv und kreativ mit den positiven und negativen gesellschaftlichen Auswirkungen auseinanderzusetzen.

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 19. Mai 2019 zu sehen.

KI-gestützte Marketingtools
Wie Künstliche Intelligenz den Umsatz erhöht

KI-gestützte Marketingtools - Wie Künstliche Intelligenz den Umsatz erhöht
KI-gestützte Marketingtools – Wie Künstliche Intelligenz den Umsatz erhöht

Ein New Yorker Händler steigerte seine Kundenkontakte um fast 3000 % – so berichtet der Harvard Business Manager in einer großartige Erfolgsgeschichte des Harley-Davidson-Händlers Asaf Jacobi, der ein KI-gestütztes Marketingtool einsetzte.

Mit Hilfe des KI-basierten System entdeckte Asaf Jacobi, dass sein Zielmarkt erheblich größer war als er vermutet hatte und steigerte seinen Umsatz innerhalb einiger Monate um ein Vielfaches.

Was können KI-gestützte Marketing-Tools?

Heute stellen Amazon, Google, Facebook ebenso wie kleine Unternehmen unterschiedliche KI-gestützte Marketing-Werkzeuge bereit. Mit ihrem Einsatz wird die gezielte, hochpersonalisierte Kundenansprache Wirklichkeit.

KI-gestützte Marketingtools arbeitet so effektiv wie kein Mensch es kann. Sie verarbeiten in kürzester Zeit Millionen an Daten und klassifiziert sie. Sie führen zahllose Testkampagnen mit unterschiedlichen Botschaften und Ansprachen in kleinen Kundengruppen auf unterschiedlichen Kanälen durch. Sie integrieren die Ergebnisse dieser Tests sofort wieder in den Analyseprozess. Sie nutzen die gesamte Bandbreite an Kanälen: Social Media, Suchmaschinen, Displaywerbung, E-Mail, SMS usw. Und die Algorithmen passen sich fortlaufend an, um den idealen Weg zum Kunden zu finden.

So gehen KI-Systeme vor: Sie analysieren, welches Onlineverhalten am wahrscheinlichsten zu Käufen führt. Danach identifizieren sie die Onlinenutzer, die dieses Verhalten zeigen als potentielle Kunden. Dann sprechen sie diese auf den optimalen Kanälen mit den zahllos gefilterten Werbebotschaften direkt an.

Wie geht es mit dem Einsatz von KI im Marketing weiter?

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Wie Künstliche Intelligenz den Umsatz erhöht“
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Zukunftsforscher Lars Thomsen über Künstliche Intelligenz und andere bahnbrechende Technologien

Roboter „ARMAR IIIa“, Karlsruher Institut für Technologie

Werden wir bald schon mehr Zeit für wichtigere Dinge haben, wahrend Haushaltsroboter für uns aufräumen, putzen und kochen? Wenn es nach dem Experten für die Zukunft der Energie, Mobilität und Smart Networks Lars Thomsen geht, werden wir schon zwischen 2025 und 2027 in der Lage sein, uns für 199€ monatlich einen Roboter zu leasen, der für uns die Hausarbeit erledigt.

Robotik im Haushalt ist einer der sieben „Tipping Points“, also der Wendepunkte, die Lars Thomsen uns für die nächsten 12 Jahre prophezeit.

Als weitere „Tipping Points“ nennt er persönliche Assistenz durch Künstliche Intelligenz, Elektro-Mobilität, regenerative Energiesysteme, Ressourcen sparende Nahrungsmittelproduktion sowie Veränderungen im Bildungs- und Arbeitssystem.

Persönliche KI-Assistenz im Alltag

Als ersten Tipping Point nennt Thomsen die Künstliche Intelligenz, die schon bald jeden von uns als persönliche Assistenz im Alltag unterstützen werde. Dieser persönliche Assistent werde für uns Termine abspeichern, Reisen buchen und Informationen nach Bedarf liefern. Systeme wie Alexa seien schon erste Vorläufer, die in einigen Jahren noch weiter ausgebaut werden, uns dauerhaft zuhören und somit viele unserer Probleme mit einfachen Mitteln lösen können.

Robotik im Haushalt

Mehr Zeit für andere Dinge – das ist auch ein Vorteil, der zukünftig durch Robotik im Haushalt erlangt werde: der zweite Tipping Point. Thomsen geht außerdem auf den Wert der Robotik für die Altersvorsorge ein, wobei ein solcher Roboter im Alter möglicherweise sogar von der Krankenkasse bezahlt werde.

Elektrizität verändert die Mobilität

Als dritten Punkt geht Thomsen auf die starke Veränderung in der Mobilität ein. Er vergleicht elektrische Motorantriebe mit der Entwicklung der Smartphones: Wenn es diesen Umbruch gibt, dann werden in ein paar Jahren so gut wie alle Menschen damit ausgestattet sein. Außerdem geht er von einem Trend Richtung autonome Fahrzeuge als Alternative zum eigenen Fahrzeug oder dem Öffentlichen Nahverkehr aus.

Ressourcen sparende Nahrungsmittelproduktion

Ein weiterer Tipping Point: Vertical Farming. Zurzeit finde die meiste Nahrungsmittelproduktion auf Feldern statt, der zweiten Dimension. Diese Produktion sei jedoch stark begrenzt und abhängig von Wetter und Jahreszeit. Die Zukunft: Lagerhallen mit 200 Stockwerken, in denen verschiedene Früchte, Gemüsesorten, Kräuter und Getreide angebaut werden. Die Nahrung werde mit Solarenergie betriebenen LEDs beleuchtet und die Produktion verbrauche nur circa sechs Prozent des Wassers im Vergleich zum Feldanbau. Diese Form der Nahrungsmittelproduktion könne 365 Tage im Jahr überall auf der Welt eingesetzt werden und einen deutlich höheren Ertrag liefern.

Lesen Sie mehr zu den anderen Wendepunkten, die der Zukunftsforscher Lars Thomsen für das nächste Jahrzehnt prognostiziert.

Und wie stellten sich Wissenschaftler vor 50 Jahren die Zukunft vor?

Just in Lars Thomsons Geburtsjahr 1968 publizierte eine Gruppe US-amerikanischer Wissenschaftler ihre Prophezeiungen für das Jahr 2018.

Der „New Yorker“ vergleicht ihre Zukunftsvisionen etwa im Bereich Computer, Kommunikation und Informationstechnologie mit der Wirklichkeit im Jahr 2018.

Wenn Sie wissen möchten, was z.B. der damalige Leiter der Automatisierungsforschung bei I.B.M. für die Robotik voraussagte, lesen Sie Technologische Prophezeiungen für das Jahr 2018.