Wie man einen Shitstorm verhindert

Immer mehr Unternehmen setzen auf Social Media und virales Marketing. Doch nur wenigen PR-Abteilungen ist die zentrale Bedeutung des Monitoring bei der Nutzung dezentraler Kommunikation bewusst. Einigen wird leider erst durch negative Reaktionen der Netzgemeinde schmerzhaft bewusst, dass Kommunikation in Neuen Medien nicht nur in eine Richtung verläuft.

Als „Shitstorm“ wird die rasante Zunahme negativer Kommentare und Meldungen zu einem bestimmten Thema innerhalb kürzester Zeit bezeichnet. Oftmals entstehen diese als Reaktionen auf ein negativ wahrgenommenes Ereignis und richten sich gegen den vermeindlichen Verursacher. Manchmal kann jedoch eine derartige Eigendynamik auch quasi aus dem Nichts heraus durch einzelne Nutzer ausgelöst werden.

Shitstorms bezeichnen eine Entwicklung in welcher sich negative Nutzerreaktionen von Mails über Blogeinträge, Posts in Sozialen Netzwerken, und Tweets bis hin zu Berichten in Printmedien entwickeln können. Sie haben das Potential dem Image eines Unternehmens empfindlichen Schaden zuzufügen. Eines der jüngsten Beispiele für eine derartige Entwicklung zeigt das Beispiel der Design-Kampagne von Pril an deren Ende der Spiegel urteilte: „Pril-Wettbewerb endet im PR-Debakel“. Weitere Beispiele für negatives Campaigning sind zahlreiche Aktionen von Umweltschützern gegen ausgewählte Unternehmen.

Um zu verhindern, dass die eigene Social Media Infrastruktur von Nutzern gekapert und gegen die eigenen Interessen eingesetzt wird sollten einige Punkte beachtet werden:

  • Social Media Kommunikation ist ein beidseitiger Prozess,
  • Strategien für den Umgang mit negativer Presse gehören in den Planungsprozess,
  • Zuverlässige Frühwarnsysteme für negatives Feedback sind notwendig,
  • Schnelle Reaktionen helfen negative Presse frühzeitig einzudämmen.

Leider ist es oftmals bereits zu spät, wenn Unternehmen sich zur Umsetzung professioneller Konzepte für Web Monitoring entscheiden. Dabei gibt es bereits gute Software-Lösungen, die Unternehmen bei dieser Herausforderung unter die Arme greifen. Professionelle Monitoring-Software kann interne Strukturen der Öffentlichkeitsarbeit an die Erfordernisse neuer Medien anpassen – bevor es zu spät ist.

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