Werbeagentur Hamburg informiert: Mobile Suche wird von Google und Nielsen erforscht

Über Motive und Suche über mobile Endgeräte gibt die Studie Auskunft. Außerdem wurde gefragt, welche Handlungen mobil gesetzt und welche Conversions erzielt werden. Kernfrage der Erhebung war, wie die Userschaft mobile Werbung wahrnimmt.
Die Marktforscher von Nielsen und der Suchmaschinenkonzern sind der mobilen Suche auf den Grund gegangen. In den eigenen vier Wänden erfolgt der Großteil der mobilen Suchanfragen.
Eine aktuelle Studie mit dem Titel „Mobile Search Moments“ haben Google und Nielsen veröffentlicht. Die zentralen Ergebnisse: Von den mobilen Suchanfragen werden 68 Prozent von zu Hause, 17 Prozent von unterwegs, 9 Prozent in der Arbeit und 2 Prozent in Läden getätigt. Thematisch stark kontextabhängig sind die mobilen Suchanfragen. Shopping-bezogene Anfragen erfolgen doppelt so häufig in Geschäften. Suchanfragen sind in 45 Prozent der Fälle zielorientiert gerichtet. Bei der Entscheidungsfindung fungieren sie somit als wichtiger Faktor und steuern auch maßgeblich das aktuelle Verhalten.
Weitere Handlungen folgen auf drei von vier mobile Suchanfragen. Beispiele dafür sind vertiefende Recherchen, ein Shop-Besuch, ein Anruf, ein Kauf oder das Teilen von Informationen. Demnach werden Folgehandlungen zu 63 Prozent binnen einer Stunde gesetzt und tatsächliche Conversions zu 55 Prozent innerhalb einer Stunde erzielt. Der Studie zufolge konvertieren immerhin 28 Prozent der mobilen Suchanfragen in einen Shop-Besuch, Anruf oder Kaufakt. Insbesondere Produkte und Dienstleistungen in den Themenfeldern Schönheit, Auto, Reise, Essen und Technik profitieren inhaltlich.

Fokus auf Mobile Advertising

Nachmittags und abends erfolgte die Mehrheit mobiler Suchanfragen. Zu 81 Prozent sind Geschwindigkeit und Bequemlichkeit ein wesentlicher Motivator für die mobile Suche. 65 Prozent der Probanden haben im Studienzeitraum mobile Werbung wahrgenommen. Die Wahrnehmungsschwelle ist in einer Kaufumgebung, z.B. in einem Shop, deutlich niedriger. Die Werbeschaltungen performten am besten im Kontext zielgerichteter Suchabfragen. Solche Ads haben 59 Prozent als nützlich bewertet.