Laut einer Nielsen- Studie bleibt die Zahlungbereitschaft im Web immer noch gering!

Wenig überraschend ist die Tatsache, dass wie erwartet die überwiegende Mehrheit mit 85 Prozent der Internet- User auch in Zukunft das Internet kostenlos nutzen möchte. Das bedeutet, dass nach wie vor die wenigsten Nutzer bereit sind, für Inhalte im Internet zu bezahlen. Nielsen Wire hat zu diesem Thema mehr als 27.000 Konsumenten in 52 Ländern befragt.

Die Bezahlinhalte müssen laut Nielsen Wire auch deutlich besser sein als die kostenlosen Angebote, damit überhaupt eine Zahlungsbereitschaft entsteht. In diesem Fall will der Nutzer (64 Prozent) aber keine Werbung auf der kostenpflichtigen Website sehen. Vor allem ist das Risiko für die entsprechende Website groß, den User ganz zu verlieren, falls sie plötzlich Nutzungegebühren erhebt: Laut Studie würden dann 79 Prozent der User auf eine kostenlose Alternative ausweichen.

Wenn die User bereits Abonnenten einer Zeitung oder eines Magazins sind, beziehungsweise zahlende Kunden für Radio- oder TV-Nutzung sind, so ist die überwiegende Mehrheit von 78 Prozent der Meinung, dass sie für den jeweiligen Online-Service nicht zusätzlich bezahlen müssten.

Die höchste Zahlungsbereitschaft haben Online-User für Produkte, die auch „offline“ Geld kosten. Dazu zählen zum Beispiel Kino, Musik, Spiele und Videos. Rund jeder zweite kann sich laut der Umfrage von Nielsen vorstellen, dafür zu zahlen. Die Bereitschaft für reine „Online“-Inhalte wie Communities, Podcasts, Consumer-generated Videos und Blogs Geld auszugeben, ist dagegen gering. Bedenken, dass die Kostenlosangebote einen Qualitätsverlust nach sich ziehen, haben nur die wenigsten. Gerade mal ein Drittel von 34 Prozent ist der Meinung, dass es bei Kostenlosangebote einen Qualitätsverlust geben könnte.

Laut einer Nielsen- Studie bleibt die Zahlungbereitschaft im Web immer noch gering!
Laut einer Nielsen- Studie bleibt die Zahlungbereitschaft im Web immer noch gering!

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