VIRTUAL REALITY IN DER DEMENZ-DIAGNOSE 

Unter Demenz leiden weltweit 46,8 Mio. Menschen. Laut einer Prognose von Statista (1) werden im Jahr 2050 ca. 131,5 Mio. Menschen betroffen sein.

Durch rechtzeitige Prävention lassen sich die Auswirkungen der Demenz jedoch reduzieren und die Symptome lindern. Entscheidend dafür ist, dass die Diagnose im Frühstadium gestellt wird.
Bei der Frühdiagnostik von Demenz spielt Virtual Reality eine immer größere Rolle.

Die üblichen, mit Stift und Papier durchgeführten medizinischen Tests decken nicht jede Einschränkung des Patienten auf. Sie zeigen beispielsweise nicht, ob eine eingeschränkte Orientierung vorliegt. Außerdem lassen sich erste Anzeichen der Erkrankung mit anderen Methoden bereits weitaus früher erkennen. Aus diesem Grund werden außerhalb von klassischen medizinischen Diagnosemethoden aktuell auch digitale Anwendungen – etwa der Virtual Reality – erprobt.

Virtual Reality in der medizinischen Demenzforschung 

Anwendungen der virtuellen Realität werden schon jetzt in der medizinischen Demenzforschung erfolgreich angewandt. Dies bestätigt u.a. eine aktuelle Studie der Cambridge University, die im Journal „Brain“ im Juni veröffentlicht wurde.(2) Leichte kognitive Einschränkungen konnten mittels der Analyse der Orientierungsschwierigkeiten in einem virtuellen Umfeld ermittelt werden.

Auf diesem Gebiet bereits erprobt ist das VR-Spiel „Sea Hero Quest“. Es wurde 2016 vom Game-Studio Glitchers in Kooperation mit mehreren europäischen Universitäten sowie mit Unterstützung der Telekom Deutschland entwickelt, um die erfassten Daten für die Demenz-Forschung einzusetzen. Auf Basis der zuvor bestehenden mobilen Version des Spiels entstand die Virtual Reality Version. 

Beim Spiel wird die Problematik der Orientierungslosigkeit im Frühstadium der Demenz aufgegriffen. Spieler haben die Möglichkeit eine Route auf einer virtuellen Karte anzusehen und sich im Anschluss ohne Karte zum Zielpunkt zu bewegen. Dabei wird die räumliche Orientierung der Spieler analysiert. Während Probanden mit leichten kognitiven Einschränkungen Probleme bei der Navigation durch das Spiel hatten, konnten gesunde Probanden das Ziel problemlos erreichen. Es werden während des Spiels diverse Daten ermittelt, wodurch Rückschluss auf die kognitive Leistungsfähigkeit gezogen werden kann. 

Das Spiel „Sea Hero Quest VR“ ist aktuell die umfangreichste Studie im Bereich der Erforschung von Demenz.

Mehr und präzisere Daten durch Virtual Reality

Durch die Funktion der Virtual Reality erhalten Wissenschaftler bis zu 15-mal präzisere Daten.(3)Deutlich positive Effekte zeigen sich auch im Hinblick auf die zeitliche Effizienz der Datensammlung. In derselben Zeitspanne lassen sich deutlich mehr und zugleich präzisere Daten sammeln. Lediglich zwei Minuten Spielzeit ermöglichen es die gleiche Menge an Daten zu sammeln, die normalerweise bei fünf Stunden Labordiagnostik generiert werden. 

Die Speicherung dieser höchst sensiblen Patientendaten wird anonymisiert und in deutschen Rechenzentren der T-Systems vorgenommen. 

Erste Studien liefern bereits aussagekräftige Daten. Deren Signifikanz kann noch gesteigert werden, wenn weiteren Erhebungen folgen. Durch die Zusammenarbeit großer etablierter Forschungseinrichtungen werden zukünftig bedeutende Fortschritte auf dem Gebiet der Diagnostik von Demenz mit Anwendungen virtueller Realität erzielt werden.

(1)

https://de.statista.com/themen/2032/demenzerkrankungen-weltweit/

(2)

Studie „Differentiation of mild cognitive impairment using an entorhinal cortex-based test of virtual reality navigation“ der Cambridge University https://academic.oup.com/brain/article/142/6/1751/5497752  und https://medicalxpress.com/news/2019-05-virtual-reality-problems-early-alzheimer.amp?xing_share=news 

(3)

 https://www.hcm-magazin.de/virtual-reality-spiel-unterstuetzt-weltweit-erstmalig-demenzforschung/150/25760/357550 und https://www.seaheroquest.com/site/de/why-play-sea-hero

Setzen Sie KI Methoden ein, um Ihre Daten
nutzbar zu machen

Maximilian Waschka von FUSE-AI

Was ist überhaupt „Künstliche Intelligenz“, kurz KI? Dabei handelt es sich, vereinfacht gesagt, um Algorithmen oder Systeme, die bestimmte Muster selbstständig erkennen, analysieren und aus der Analyse lernen.  

Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, beantwortet Ihnen Matthias Steffen alle Fragen zu diesem Thema.

E-Mail matthias.steffen@fuse.de, Tel. 0171 26 90 328

www.fuse-ai.de

EIN SHOP WECHSELT DEN BESITZER

Der Allergover Shop hat den Besitzer gewechselt und gehört jetzt zu Allergo Natur.

Der neue Geschäftsführer Daniel Schönfelder wollte den Shop so schnell wie möglich auf den neuesten Stand bringen. Deshalb haben wir ein Magento 2 Update durchgeführt. Am Erscheinungsbild, den Funktionen und den Produkten hat sich nichts geändert. Denn gerade erst vor zwei Jahren haben wir den Shop einem umfangreichen Refresh unterzogen.

Der beliebte Shop bietet Endkunden ebenso wie Apotheken und Sanitätshäusern Bettbezüge für Hausstaubmilben-Allergiker, so genannte Encasings.

Lesen Sie mehr über Magento 2, die neue Magento-Generation unter Adobe.

Möchten Sie mehr über Shopsysteme im Internet erfahren? Dann schreiben Sie an Pia kleine Stüve.

DAS SPRECHENDE FILMLEXIKON: VON „ANIMATIC“ BIS „FLEISCH“

Für all unsere Film-Kunden, denen der Kopf schwirrt, wenn wir von „Bokeh“ oder „Einstellungsgröße“ sprechen, erklären Rikea Harms und Philipp Renken die wichtigsten (und die merkwürdigsten) Begriffe aus der Filmproduktion.

Fortsetzung folgt.

Haben Sie Fragen zum Thema Film? Dann schreiben sie eine E-Mail an Rikea Harms.

WIE MAN EINE NEUE MARKE BEKANNT MACHT

Die in Südtirol ansässige Dr. Schär AG ist weltweiter Marktführer im Wachstumsmarkt glutenfreier Lebensmittel. Im Geschäftsbereich „Medical Nutrition“ bietet das Unternehmen unter verschiedenen Marken u.a. diätische Lebensmittel für Patienten, deren Erkrankung eine medizinisch indizierte Diät erfordert.
Zu den Produkten zählen dabei auch Spezialfette mit mittelkettigen Triglyceriden, die sogenannten MCT-Fette, die bei einer Reihe unterschiedlicher Erkrankungen wie z.B. in der Gastroenterologie, bei Abbaustörungen langkettiger Fettsäuren oder im Rahmen einer ketogenen Ernährung, eingesetzt werden.

Bislang vereinte Dr. Schär die Ansprache aller Kunden – egal ob sie sich aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit, oder aber aus Lifestyle-Gründen MCT-reich ernährten – unter der im Reformhaus vertriebenen Marke Ceres-MCT.

Die neue verordnungsfähige Medical Nutrition Marke „Kanso“

Jetzt bringt Dr. Schär unter der Marke „Kanso“ MCT-Produkte auf den Markt, die als „diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke“ anerkannt und als solche verordnungsfähig sind. Das bedeutet, dass die „Kanso“ Produkte vom Arzt auf Rezept verordnet werden können und nur in der Apotheke erhältlich sind. Die Patienten profitieren davon, da die Kosten von den Krankenkassen erstattet werden und lediglich geringe Rezeptgebühren anfallen.

Die Kernaussage der Kommunikation zielt daher auf die Verordnungsfähigkeit der „Kanso“ Produkte.
Kommuniziert wird dies unter dem Claim „Der Beginn einer neuen Lebensqualität“ zum einen in Richtung Ärzte und Apotheker, zum anderen in Richtung Patienten. Anzeigen in Fachmagazinen sowie weitere Informationsmaterialien wie etwa Patientenflyer sollen zur Verordnung durch Ärzte anregen.

Offline im Reformhaus – Promotionaktion für eine schwer zu erreichende Zielgruppe

In der Zielgruppe der Patienten existiert in Deutschland eine beträchtliche Anzahl von Patienten, die, meist nach einer Operation, bereits seit vielen Jahren MCT-Produkte regelmäßig im Reformhaus oder Fachhandel kaufen. Diese Zielgruppe kann nicht über den Arzt oder Apotheker erreicht und die Verordnungsfähigkeit von Kanso informiert werden. Auch Online-Kommunikation greift aufgrund der Altersstruktur nicht.

Für diese schwer zu erreichende Zielgruppe hat FUSE eine zweistufige Promotionaktion konzipiert, die den Kunden über die „Reformhaus-Marke“ Ceres-MCT zur „Apotheken-Marke“ „Kanso“ heranführt.

Einstiegselement ist die OnPack-Treuepunkt-Aktion auf dem Ceres-MCT Produkt im Reformhaus-Handel. Unter dem Motto „2+1“ erhalten Kunden beim Kauf von zwei Ceres-MCT Produkten eines gratis per Post nach Hause geschickt.
Mit dem Päckchen, das daraufhin zum Kunden nach Hause kommt, bietet sich die Möglichkeit etwa im Anschreiben oder im Patientenflyer auf die „Kanso“ Produkte und die Vorteile der Verordnung auf Rezept aufmerksam zu machen.

Mit dieser umfangreichen und vielschichtigen Promotionaktion hat FUSE einen direkten Weg zu der schwer zu erreichenden Zielgruppe

Können wir Sie zum Thema Healthcare-Kommunikation beraten? Dann schreiben Sie an Matthias Steffen.

JETZT AUCH APPS AUF REZEPT!


Dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktuell nur schleppend vorwärts kommt ist keine Neuigkeit. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bringt nun mit dem Digitale Versorgung Gesetz (DVG) Bewegung in den Prozess.

Mit dem „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ will er Änderungen etwa hinsichtlich der elektronischen Patientenakte oder des Online Arztbesuchs durch Video-Sprechstunde einführen.

Darüberhinaus ist besonders die Kostenübernahme von digitalen Gesundheitsanwendungen seitens der Krankenkassen ein Kernthema. Dadurch soll es Anbietern digitaler Gesundheitslösungen ermöglicht werden, einen einfacheren und schnelleren Zugang zur Regelversorgung zu erhalten.  

Die „App auf Rezept“ weckt das Interesse vieler Versicherten. Laut §33a des Digitale Versorgung Gesetz (DVG) können sie zukünftig, unabhängig davon in welcher Krankenkasse sie versichert sind, digitale Medizinprodukte wie z.B. Apps nutzen und bekommen diese erstattet.

Gemeint sind in diesem Kontext Anwendungen, die Erkrankungen erkennen, überwachen, heilen oder lindern können. Tracking zur Überwachung des Blutzuckerspiegels von Diabetikern oder Medikamentenreminder zur regelmäßigen Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente sind typische Anwendungen.

Die Gesundheits-App als Kassenleistung

Ein neues Verfahren bietet  Anbietern von Medizinprodukten mit niedrigen Risikoklassen, d.h. der Klassen I und IIa, die Möglichkeit ihr Produkt in die Regelversorgung zu übergeben.

Die anfängliche Vermutung, dass der Gemeinsame Bundesausschuss ein Verfahren zur Prüfung der digitalen Gesundheitsanwendungen begleitet, hat sich nicht bestätigt. Es ist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, kurz BfArM, das künftig das Zulassungsverfahren durchführt.

Im Rahmen eines dreimonatigen Prozesses durch das BfArM erhoffen sich auch Start-ups eine zügige Platzierung auf dem Markt. Voraussetzung für die Aufnahme in dasVerzeichnis erstattungsfähiger digitaler Gesundheitsanwendungen“ sind Anforderungen an Sicherheit, Qualität sowie Funktionalität. Als weiter Anforderung wird der Nachweis positiver Versorgungseffekte genannt.

Auch Anbieter, deren Anwendung noch nicht wissenschaftlich untersucht wurde und dadurch keine Evidenz nachweisbar ist, erhalten die Chance auf Marktzugang. Innerhalb des ersten Jahres nach der „vorläufigen“ Aufnahme in das Verzeichnis müssen sie positive Effekte nachweisen können.

Der Bundesverband Internetmedizin und das Institut für Qualität und Regulation digitaler Medizin unterstützen Anbieter digitaler Gesundheitsanwendungen bei diesem Zertifizierungsprozess.

Versicherte erhalten Zugriff zu den gelisteten Anwendungen wenn sie bspw. eine App vom behandelnden Arzt verschrieben bekommen oder eine Freigabe der Krankenkasse erfolgt. 

Bereits zum Jahreswechsel soll das DVG in Kraft treten.

Haben Sie Fragen zu digitalen Anwendungen im Gesundheitsmarkt? Dann mailen Sie an Matthias Steffen.

Foto: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn © BMG/Schinkel

KOMPLEXE SACHVERHALTE IN 3D ERKLÄRT –
PROMOTION VIDEO FÜR KLINIK-SOFTWARE

Für Olympus Europa haben wir einen Film realisiert, der in aufwendigen 3D-Animationen die Vorzüge des neuen Medical Content Management Systems VaultStream zeigt.

VaultStream erleichtert den klinikweiten sicheren Zugriff sowie die Bearbeitung chirurgischer Fotos und Videos. Dies verbessert den Wissensaustausch sowie die Qualität der medizinischen Behandlung. Zielgruppe des Films sind die Entscheider in den Kliniken.

Die Story der Software haben wir vollständig in 3D erzählt.
Durch diese Visualisierung können die komplexen Prozesse und die besonderen Benefits der Software klar und deutlich vermittelt werden.

Sehen Sie hier das gesamte 3D-Promotionvideo Medical Content Management „VaultStream“.

Sie möchten mehr über Produktinszenierungen in 3D wissen?
Gerne sende ich Ihnen unser 3D eBook zu, schreiben Sie mir einfach eine kurze E-Mail matthias.steffen@fuse.de

KI-gestützte Smartphone App zur Erkennung von Hautveränderungen

Maximilian Waschka von FUSE-AI erklärt Rikea Harms und Philipp Renken wie die unsere App funktioniert und wie sie eingesetzt werden kann.

Mehr Informationen über FUSE AI finden Sie hier.

Möchten Sie eine persönliche Beratung oder einen Workshop vereinbaren, um über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Ihrem Unternehmen zu sprechen, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@fuse-ai.de.

Wie hängen Typo3 und PHP Updates zusammen und warum sind diese Updates so wichtig?

Für viele unserer Kunden entwickeln wir Websites in Typo3

Dieses CMS System hat zahlreiche Vorteile – vorausgesetzt die Updates werden zuverlässig durchgeführt. Da Typo3 in PHP entwickelt wurde, sind die Updates miteinander verbunden. Liegt etwa eine alte PHP-Version vor, kann kein Typo3 Update umgesetzt werden.

Insbesondere diverse Sicherheitsvorschriften machen Typo3 Updates – und damit auch PHP Updates – unumgänglich. Denn Sicherheitslücken aus alten Versionen werden durch ein Update behoben.

Doch nicht nur aus Sicherheitsgründen muss das System stets auf einem aktuellen Stand gehalten werden. Updates sicher außerdem die volle Funktionsfähigkeit auf beiden Seiten – im Backend für das Unternehmen und im Frontend für die Besucher der Website.

Worin liegen die Herausforderungen eines Typo3 Updates?

Bei einem Software-Update liegt die Herausforderung darin, den bestehenden Content nahtlos anzupassen. Zum Content gehören Extensions sowie Seiteninhalte. Möglicherweise sind etwa Extensions nach der Aktualisierung nicht mehr kompatibel, sodass auch hier Anpassungen notwendig sind. Das gleiche gilt für Frameworks, die im Hintergrund verwendet werden. Diese sind häufig nicht mehr auf dem aktuellsten Stand und werden durch ein Update erneuert.

Da PHP serverbasiert ist, muss bei einem Update möglicherweise der Server, auf dem die Webseite läuft, umgestellt werden, sodass auch die neueste PHP-Version der Webseite reibungslos funktioniert. In manchen Fällen wird zusätzlich ein neuer Server benötigt. Denn ist der Server ebenfalls veraltet, können dementsprechend keine Updates durchgeführt werden.

Wie betreut FUSE die notwendigen Updates ?

Mit Typo3 und PHP haben wir seit vielen Jahren Erfahrung. Kunden aus den verschiedensten Branchen haben wir bislang durch diverse Updates begleitet. Dabei gestaltet sich der Übergang von der alten zur neuen Version fließend. Dies ermöglicht eine durchgehend gute Usability der Webseite auf beiden Seiten.

Durch Updates gestaltet sich die redaktionelle Pflege im Typo3 Backend einfacher und nutzerfreundlicher. Auch die Funktionen für die Besucher der Website werden verbessert und ergänzt.

Sie möchten mehr über Software-Updates erfahren?
Dann schreiben Sie mir eine E-Mail matthias.steffen@fuse.de